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Neues Konsortium: 40 Elektroautos und Ladesäulen bis 2017 in der Wirtschaftsregion Bruchsal

WFG, ewb und EnergieAgentur unterzeichneten heute einen Konsortialvertrag für die Umsetzung des Elektromobilitätsprojekts "zeozweifrei unterwegs"
von links nach rechts: Cornelia Petzold-Schick (Oberbürgermeisterin, Stadt Bruchsal), Stefan Huber (Geschäftsführer, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH), Birgit Schwegle (Leiterin, Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe), Peter Solberg (Geschäftsführer, Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH)

 

Das Projekt "zeozweifrei unterwegs" ist seiner Realisierung einen großen Schritt näher gekommen. Am heutigen Donnerstag, 23.04.2015, unterzeichneten die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG), Energie- und Wasserversorgung Bruchsal (ewb) sowie Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe einen Kooperationsvertrag zur Umsetzung des Elektromobilitätsprojekts. Die drei Institutionen bilden von nun an das Dach, unter dem bis 2017 insgesamt 41 so genannter E-Carsharing-Stationen in der Wirtschaftsregion Bruchsal eingerichtet werden können.

Der Vertragsabschluss erfolgte anlässlich einer Informationsveranstaltung für die Kommunen, bei der sich heute rund 30 Bürgermeister und Amtsleiter der dreizehn Gemeinden in den Räumen der Stadtwerke Bruchsal über das Projekt informierten. Die Gemeindeverwaltungen können ebenso Projektpartner und damit Fördermittelempfänger werden wie Firmen mit Sitz im WFG-Gebiet. Der Zuschuss für ein Elektroauto beträgt fünfzig Prozent des Kaufpreises. Die Förderanträge der künftigen Fahrzeugeigentümer müssen bis Ende Juli 2015 bei der L-Bank eingereicht werden. Die Investition in die benötigte Landeinfrastruktur trägt der Projektpartner ewb und erhält hierfür ebenfalls europäische Fördermittel in Höhe von fünfzig Prozent.

Wichtigste Fördervoraussetzung ist, die Elektroautos ganz oder zeitweise in das künftige Carsharingsystem der WFG einzubringen. Tagsüber können die Gemeinden und Firmen das Fahrzeug selbst nutzen, zumindest am Nachmittag und Abend sowie an den Wochenenden steht es den Bürgern und Vereinen zur Verfügung.

"Dank der eingeworbenen Fördermittel werden wir es schaffen, Carsharing erstmals auch außerhalb Bruchsals zu den Menschen zu bringen", so WFG-Geschäftsführer Stefan Huber. "Dass dieses Konzept europaweit Vorbildcharakter hat, haben wir vor wenigen Tagen in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel unter Beweis gestellt", so ewb-Geschäftsführer Peter Solberg. Im Rahmen einer Präsentation wegweisender europäischer Mobilitätsprojekte sei auch "zeozweifrei unterwegs" vorgestellt und gewürdigt worden. Für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts ist die Energieagentur zuständig. "Wir werden kräftig die Werbetrommel rühren, um das künftige Carsharingangebot den Bürgern bekannt zu machen", so Energieagentur-Leiterin Birgit Schwegle. Neben Veranstaltungen und Anzeigen seien auch neue Kommunikationswege wie beispielsweise ein Bildungsmodul für Schulen und Fahrschulen geplant.

Bei der heutigen Informationsveranstaltung in Bruchsal machten die Verwaltungsvertreter rege von der Möglichkeit Gebrauch, die ausgestellten Elektrofahrzeuge, Carsharingsysteme und Ladesäulen selbst auszuprobieren. Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, die als Aufsichtsratsvorsitzende der WFG und der ewb die Veranstaltung eröffnete, hob die Bedeutung des Projekts "zeozweifrei unterwegs" für eine nachhaltige Mobilitätsinfrastruktur in den Kommunen hervor.

30 Bürgermeister und Amtsleiter der Region informierten sich heute über die Fördermodalitäten des Projekts "zeozweifrei unterwegs". Vertreter der Konsortialpartner WFG standen den Gemeindevertretern Rede und Antwort.
Podium vorne, von links nach rechts: Steffen Golka (Stadt Bruchsal), Joachim Fuchs (Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH), Birgit Schwegle (Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe), Stefan Huber (Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH)


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