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Massive Bauwerke in filigranem Look

Stahl bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten - Lackus nutzt sie

Spektakuläre Aktion am Bestandsgebäude - Lackus hat die Postgalerie in Karlsruhe mit einer Stahlkonstruktion um eine Etage erhöht und die Aufzüge entsprechend verlängert. Fotos: Staron

Forst (art). Was Vater und Sohn Lackus vereint, ist die Leidenschaft für Stahl. Werner Lackus hat als Schlossermeister 1974 den Weg in die Selbstständigkeit gewählt und den Grundstein gelegt für das heutige Stahlbau-Unternehmen in Forst mit Sonderanfertigungen, das bundesweit tätig und bekannt ist. Es begann mit zwei Mitarbeitern; heute sind es rund 50. Im Jahr 2008 übernahm Sohn Stefan den Betrieb als gelernter Schlosser und Dipl.-Wirtschaftsingenieur. Dazwischen liegen Zeiten kontinuierlichen Wachstums und Ausbau des Angebotes. Lackus ist heute in der Lage Großaufträge auszuführen im Wert von mehreren Millionen Euro und bewältigt selbst komplexe Anforderungen wie zum Beispiel beim jüngsten Projekt, dem Bau von 23 Aufzuggerüsten für die Haltestellen der U-Strab in Karlsruhe. Es ist das größte und umfangreichste Projekt der bisherigen Firmengeschichte. Eine weitere Spezialität ist die vom Seniorchef entwickelte Sicherheitstechnik für geschlossene Einrichtungen und Justizvollzugsanstalten bundesweit, um Ausbrüche zu verhindern.


Stefan Lackus bringt die Faszination am Werkstoff Stahl auf den Punkt: "Mit Stahl kann man sehr viel gestalten und kreativ sein", sagt Lackus. "Er ist dauerhaft und haltbar." Ein großes Vorbild sei für ihn die Konstruktion des Pariser Eiffelturms; als "massives Bauwerk mit filigranem Aussehen", bezeichnet ihn Lackus. Ein weiterer Gesichtspunkt ist für ihn die Kombinationsmöglichkeit von Stahl mit anderen Materialien, insbesondere Glas. "Das gibt einem Objekt die besondere Note", sagt er. "Hell, transparent und leicht." Dies wird Lackus auch bei den Aufzügen für die U-Strab in Karlsruhe verwirklichen. "Für die freundliche, offene Optik werden wir viel Glas verwenden zwischen den tragenden Stahlteilen", sagt Lackus. Ein anderes Großprojekt war jüngst die Aufstockung der Postgalerie in Karlsruhe, wobei Lackus den gesamten Stahlbau geplant, produziert und montiert hat einschließlich der Verlängerung der Aufzüge. Ebenfalls gehörte dazu die Demontage und der Wiedereinbau der Gebäudeprägenden Stahl-/Glaskuppel - insgesamt ein Mammutprojekt, das die Firma in erstaunlich kurzer Zeit bewältigt hat. "In derartigen Projekten sehen wir die Zukunft unseres Unternehmens", sagt Lackus.


Werner Lackus (links), hat den Grundstein für das heutige Stahlbau-Unternehmen in Forst gelegt, und Stefan Lackus (rechts), Firmeninhaber.


Das bodenständige Unternehmen hat in Forst seinen passenden Platz gefunden. Hier konnte man die Produktionshallen so anordnen und einteilen, dass ein reibungsloser Arbeitsfluss gegeben ist, auch bei den Sonderanfertigungen. Eine schlanke Führungsorganisation ermöglicht rasche und effiziente Entscheidungen mit den Abteilungsleitern Matthias Schäfer für den Aufzugsbau und Michael Reinl für die Schlosserei. Die Konstruktionsabteilung leitet Udo Schubert. Ein gutes Betriebsklima ist ein weiterer Erfolgsfaktor bei Lackus. Auszubildende werden rasch in den Arbeitsprozess aufgenommen und wachsen Schritt für Schritt in die Verantwortung hinein. Im vergangenen Jahr haben vier junge Männer die Ausbildung zum Metallbauer mit Fachrichtung Konstruktionstechnik bei Lackus begonnen. Wenn sie sich bewähren, steht ihrer Übernahme nichts im Weg nach der Ausbildung.


Lackus hat viele Auftraggeber und die Art der Bauwerke und Bauteile ist stets sehr verschieden. "Aber wir sprechen die Sprache der Architekten und Bauherrn", sagt Stefan Lackus. "Wir können ihre Planungen sowie ihre Vorstellungen umsetzen und erzielen das gewünschte Ergebnis - selbst bei kniffligen Aufträgen."


Mit moderner Laser-Schneide-Technik kann Lackus äußerst exakt und schnell


Zum Lackus:
Die Firma Lackus ist ein Stahlbauunternehmen mit Sonderanfertigungen. Sie hat ihren Betriebssitz in Forst, ist aber im Aufzugsbau bundesweit unterwegs. Werner Lackus hat als Schlossermeister das Unternehmen 1974 gegründet. 2008 hat Sohn Stefan Lackus den Betrieb übernommen. Lackus beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und stellt jedes Jahr etwa fünf Auszubildende ein. Das Unternehmen ist bei Architekten, Bauherren und Investoren gleichermaßen bekannt für hohe Qualität, guten Kundenservice und Termintreue. Mit seinen Stahlbauarbeiten an Bestandsgebäuden sorgt Lackus für erhebliche Wertsteigerungen. Der Firmensitz befindet sich in 76694 Forst, Werner-von-Siemens-Straße 6. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lackus.de oder telefonisch unter 07251 91280.


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