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Sägen, hobeln, feilen

Mit der JugendTechnikSchule ins Holzhandwerk geschnuppert

Bad Schönborn-Langenbrücken (art). Die JugendTechnikSchule der regionalen Wirtschaftsförderung (WFG) bringt Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit der Berufswelt. Paul, Sahin, Niklas und Simon, vier Schüler der Michael-Ende-Schule in Mingolsheim nutzten die Gelegenheit bei der Firma ophelis in Langenbrücken, um den Beruf des Holzmechanikers näher kennen zu lernen.



Vier Vormittage waren sie jeweils vier Stunden im Betrieb, begleitet von Karl-Heinz Koller, Ausbildungsbeauftragter, und den Auszubildenden Leon Landkammer und Philipp Kretz sowie von Dennis Abel von der Musik- und Kunstschule Bruchsal, die die Kurse im Rahmen der JugendTechnikSchule betreuen. Nach einer Betriebsvorstellung mit Rundgang am ersten Tag wurde es praktisch und die vier durften verschiedene Arbeitstechniken mit Säge, Hobel und Stemmeisen ausprobieren. So galt es mit der Laubsäge einen Handyhalter auszusägen, mit Hobel und Schmirgelpapier aus einem Kantholz einen Rundstab zu machen und als Drittes einen Organizer für Stifte und andere Utensilien zu fertigen. Dabei übten die vier hobeln, sägen, schleifen, bohren, verleimen und - was besonderen Spaß machte - auch lackieren. Das Miteinander stärkte die aktuellen Auszubildenden, weil sie Altersgenossen etwas erklären und zeigen konnten. Die Schüler konnten auf Augenhöhe mit den Auszubildenden reden, um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, was zu einem Holzberuf gehört. Dabei konnten sie auch erkennen, ob der Beruf des Holztechnikers für sie eine Alternative ist. Bernhard Keller und Karl-Heinz Koller, die bei ophelis für die Ausbildung verantwortlich sind, bezeichneten den Umgang mit den Schülern als "eine gute Erfahrung. Wir sehen darin eine Chance unser Berufsfeld unmittelbar jungen Menschen vorzustellen, um neue Fachkräfte zu gewinnen", sagten beide. Mit der JugendTechnikSchule lernen Schüler Unternehmen kennen und Firmen können sich gezielt präsentieren - dies sei eine Gewinnsituation für beide Seiten, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der regionalen WFG.



ophelis zählt zu den führenden Büromöbelherstellern in Deutschland und richtet die moderne Arbeitswelt vieler namhafter Unternehmen ein. Die Produkte sind komplett Made in Germany und werden am Unternehmensstandort in Bad Schönborn gefertigt. Sie sind bekannt für Qualität und Innovation. Der Erfolg entsteht bei ophelis im Team: 160 Mitarbeiter sind aktuell im Unternehmen beschäftigt. ophelis bildet in allen Unternehmensbereichen aus und fördert den eigenen Nachwuchs. Weitere Informationen zum Unternehmen bietet das Internet unter www.ophelis.de


Die Kurse der JugendTechnikSchule stellen ein Zusatzangebot zum normalen Berufsorientierungsunterricht dar. Sie finden üblicherweise in Firmen statt, um ein authentisches Berufsbild vermitteln zu können.
Die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten, die Bruchsaler Bildungsstiftung unterstützt ebenso wie die Agentur für Arbeit dieses Projekt. Mitmachen können alle Schulen und Firmen im WFG-Einzugsgebiet. Die Kurse sind für die Schüler kostenfrei.



Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Projektleitung der JugendTechnikSchule wenden, Nicole Burg.

E-Mail: nicole.burg@wfg-bruchsal.de;

Telefon: 07251 93256-16 oder die JTS Facebook (www.facebook.com/JTSBruchsal) und Instagram-Seite (https://www.instagram.com/jtsbruchsal/) besuchen.


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