Das Forschungsprojekt efeuCampus Bruchsal öffnet dieses Jahr zum ersten Mal seine Tore für das Fachpublikum. Am 14. Oktober, 9 bis 18 Uhr, findet im HubWerk01 im Innovationszentrum der erste TomorrowCamp-Fachkongress zum Thema autonome, urbane, emissionsfreie Güterlogistik statt. Dort erlebt man die autonom fahrenden Transportfahrzeuge live in Aktion. Die Roboter wer- den am Campus Bruchsal präsentiert, ein Shuttleservice bringt die Gäste an den Ort des Gesche- hens und wieder zurück ans HubWerk01. Das Programm besteht aus hochkarätigen Vorträgen und Diskussionen zu innovativen Lösungen für urbane Logistik und intelligente, emissionsfreie Gü- termobilität.

Beim Fachkongress werden unter anderem Cornelia Petzold-Schick, Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal, Johann Soder, COO der SEW- Eurodrive, Stefan Klocke, Chairman der Volocopter GmbH und der CEO des Projekts, Thomas Anderer, dabei sein.
Die Fachvorträge werden von Projektinternen und externen Wissenschaftler/-innen gehalten. So werden unter anderem Dr. Ing. Frank Schönung von der SEW-Eurodrive, Prof. Dr. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Prof. Dr. Ing. Kai Furmans, Institutsleiter IFL, einen Vortrag halten. Sie drehen sich rund um die Themen autonome Gütermobilität und Transportlogistik der Zukunft in den Städten von Morgen.

EfeuCampus ist ein Leuchtturmprojekt des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der RegioWin 2030. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen innovative Lösungen für die urbane Logistik und eine intel- ligente, emissionsfreie Gütermobilität. efeuCampus möchte die Lebensqualität der Menschen in den Innenstädten verbessern.

Der Fachkongress ist eine hybride Veranstaltung, es besteht die Möglichkeit persönlich oder digital teilzunehmen.

Hier können Sie sich Ihre Tickets sichern

Bruchsal (art)

Das Gewerbliche Bildungszentrum (GBZ) in der Bruchsaler Südstadt feiert sein 40-jähriges Bestehen mit der Ausbildungsmesse „GBZ meets Sprungbrett Ausbildung“ am Samstag, 16. Oktober, von 9 Uhr bis 13 Uhr. Sie ist eine Kooperation der Schule mit der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal. Auf dem weitläufigen Gelände präsentieren zirka 40 Betriebe und Innungen aus allen Branchen ihre Karriereangebote für Jugendliche. Die Balthasar-Neumann-Schulen 1 und 2 informieren über ihre Schularten und Berufsfelder. Von der einjährigen Berufsfachschule über das Technische Gymnasium und Berufskolleg bis hin zur Erwachsenenbildung in der Technikerschule ist für alle Interessenten etwas dabei. Selbst an die Jüngsten und vielleicht künftigen Schülerinnen und Schüler ist gedacht mit einer Hüpfburg und Kinderschminken.

Die Ausbildungsmesse „GBZ meets Sprungbrett Ausbildung“ schlägt die Brücke zwischen Ausbildungsfirmen und jungen Leuten, die mit einer Lehre durchstarten wollen. Hier gibt es Informationen direkt aus erster Hand über eine Ausbildung im Handwerk. Dabei geht es unter anderem um intelligente Gebäudetechnik, „Smart Home“ mit nachhaltig wirkender Gebäudeautomation und weitere zukunftsträchtige Technologie- und Tätigkeitsfelder des Handwerks.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Betriebe und Institutionen gibt es im Internet unter www.sprungbrett-ausbildung.de/events.

Bei der Ausbildungsmesse gelten die aktuellen Hygieneregeln sowie das Hygienekonzept der Balthasar-Neumann-Schulen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Am Einlass erfolgen eine Kontaktdatenerfassung und „3G“-Kontrolle.

Das GBZ hat sich zu einem Kompetenzzentrum für moderne Aus-, Fort- und Weiterbildung entwickelt und bietet als Dualpartner der regionalen Wirtschaft eine zeitgemäße Ausbildung an. Zum breiten Angebot des GBZ gehört ein technisches Gymnasium, ein-, zwei-und dreijährige Berufskollegs mit unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung und Fachhochschulreife, ein- und zweijährige Berufsfachschulen in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik,  Farbtechnik, Holztechnik, Körperpflege und Metallbau, Berufsschulen in insgesamt neun gewerblichen Berufsfeldern sowie Schularten zur Ausbildungsvorbereitung und zum Spracherwerb. In einer konstruktiven Ausbildungspartnerschaft stärkt das GBZ das Handwerk in der Region. Die heutigen Handwerksberufe sind von moderner Technik geprägt und verlangen gut ausgebildete Nachwuchskräfte.

Erste Info-Veranstaltung zu InnovationsPartnerschaften in Meckesheim.

Stefan Huber, Julia Sliwinski, Peter Gräser

Stefan Huber von der WFG und geschäftsführender Vorstand vom HubWerk01, Julia Sliwinski von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises und Peter Gräser von der innoWerft.

Meckesheim, 29. September 2021

Wie kann ein etablierter Mittelständler von der Partnerschaft mit einem Start-up profitieren? Das erfuhren die Teilnehmenden bei einer Info-Veranstaltung des Projekts InnovationsPartnerschaften in Meckesheim – am praktischen Beispiel.

Das Startup Actinate aus Walldorf etwa stellte eine Plattform vor, die zusammen mit der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier entwickelt wurde. Damit können alle Prozesse beim Betrieb von Fitness-Studios digitalisiert werden. Durch die gemeinsame Entwicklung wurden nicht nur Prozesskosten gesenkt und Kundenbindung erhöht: Mit Actinate konnte Pfitzenmeier seinen Mitgliedern Angebote für zuhause und unterwegs machen, als die Studios im Corona-Lockdown geschlossen bleiben mussten.

Ein weiteres Beispiel gab Freshtaste aus Heidelberg: Das Start-up bringt gesunde und vor allem leckere Mahlzeiten in Unternehmen, die sich keine eigene Kantine leisten können oder wollen. Das spart den Mitarbeitern Zeit und Stress in der Pause.

„Actinate und Freshtaste haben deutlich gezeigt, wie der Einsatz digitaler Technologien neue Angebote und Geschäftsmodelle ermöglicht, von denen alle profitieren: Endkunden, Mitarbeiter und Unternehmen“, sagt Julia Sliwinski, die bei der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises verantwortlich für das Projekt InnovationsPartnerschaften ist.

Das Projekt soll die Wirtschaftskraft im Kraichgau nachhaltig sichern, indem es innovative Kooperationen zwischen regionalen, mittelständischen Unternehmen und Start-ups fördert. Getragen wird es nicht nur von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises, sondern auch von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal, dem HubWerk01 aus Bruchsal und der innoWerft aus Walldorf. „Wir bieten der traditionellen Industrie im ländlichen Raum Zugang zur Innovationskraft der Gründerszene“, sagt Stefan Huber von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal.

Wie können sich Unternehmen im Kraichgau beteiligen?

Im Rahmen des Projektes finden mehrere Aufrufe zur Beteiligung an einem Wettbewerb statt. Unter den Bewerbern werden dann geeignete Kooperationspartner ausgewählt. Die nächste Bewerbungsfrist ist der 30.11.2021. Jetzt noch bewerben und mehr Informationen finden unter: https://www.innopartner-kraichgau.de

Das Projekt wird durch die Europäische Union im Rahmen des LEADER-Programms im Kraichgau gefördert und wird bis Juni 2022 laufen. Geplant sind insgesamt acht bis zehn Veranstaltungen im Rahmen des Projektes in verschiedenen Gemeinden der LEADER-  Region Kraichgau. Das nächste Event ist die Netzwerkveranstaltung InnovationsPartnerschaften – Mittelstand trifft Start-up am 27.10.2021 um 18:00 Uhr im HubWerk01 in Bruchsal.

Weitere Informationen
InnoPartner – „InnovationsPartnerschaften“ von Unternehmen und Start-ups im Kraichgau (innopartner-kraichgau.de)

„Vereinbarkeitspolitische Konsequenzen aus der Covid-19-Pandemie. Warum Wirtschaft neu gedacht werden muss und davon nicht nur Frauen profitieren.“

Ort

Stadt Bruchsal, Kaiserstr. 66, 76646 Bruchsal
Rathaussaal, 1. Stock

Beschreibung

Frauen, Männer, Mütter, Väter, Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind im Rahmen einer Vortragsveranstaltung herzlich dazu eingeladen, mit uns zu folgenden Themen zu diskutieren: – Welche Auswirkung hatten und haben die Maßnahmen zur Eindämmung von CoVid19 auf die berufliche Situation von Frauen bzw. auf Frauen in verschiedenen Lebenslagen (was war vorher bekannt, was hat sich wie unter Brennglas gezeigt, was ist hinzugekommen, gibt es erfolgte oder noch zu befürchtende Rückschritte für die Emanzipation von Frauen)? – Wie wirkt sich die schwierige Vereinbarkeit von Familien-/Pflegearbeit und Beruf auf die späteren Rentenansprüche von Frauen aus? – Warum brauchen wir die Frauen im Berufsleben, warum brauchen Frauen ein Berufsleben? – In welche Richtung wird sich unsere Wirtschaft mit Blick auf Wirtschaftswachstum, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz weiterentwickeln (müssen) (Stichworte demographischer Wandel, sozial-ökologischer Umbau der Gesellschaft, grüne Null, Modern Money Theorie) und – was bedeutet eine solche Entwicklung für die Berufstätigkeit von Frauen und für die damit verbundene Vereinbarkeitsproblematik? (- Was bedeutet eine solche Entwicklung für unsere Demokratie im Hinblick auf das wirtschaftliche Erstarken und die Konkurrenz nichtdemokratischer Länder wie China?)

Grundlage für eine Diskussion der genannten Themen wird der im Titel der Veranstaltung genannte Vortrag von Prof. Dr. emer. Uta Meier-Gräwe sein.

Es besteht die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag und der Diskussion an den Infoständen der Veranstaltenden weiter zu informieren und sich bei einem informellen Get Together mit Getränken und Snacks an Stehtischen auszutauschen.

Ablauf der Veranstaltung

10 Uhr: Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte und Grußwort der Oberbürgermeisterin

10:15 Uhr: „Vereinbarkeitspolitische Konsequenzen aus der Covid-19-Pandemie. Warum Wirtschaft neu gedacht werden muss und davon nicht nur Frauen profitieren“, Vortrag von Prof. Dr. emer. Uta Meier-Gräwe

11 Uhr: Fragen und Diskussion zum Vortrag

11:30 Uhr: Informationen und Austauschmöglichkeit an Infoständen und Stehtischen, Get Together.

12 Uhr: Ende der Veranstaltung

Referentinnen/Referent

Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe (emer.), Wirtschafts- und Familienwissenschaftlerin

Veranstalterinnen/Veranstalter

Arbeitskreis für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familien-/Pflegearbeit und Beruf im Bündnis für Familie Bruchsal und dessen Mitglieder: Kommunale Wirtschaftsförderung, Regionale Wirtschaftsförderung, Tageselternverein Bruchsal Landkreis KA Nord e. V., Jobcenter Landkreis Karlsruhe, IHK Karlsruhe, Handwerkskammer Karlsruhe, Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, Firma Händel GGG GmbH, Firma Debatin GmbH, Volksbank Bruchsal-Bretten. Sparkasse Kraichgau, kommunale Stelle für Gleichstellung Stadt Bruchsal

Anmeldung

Stadt Bruchsal, Rathaus an der Luisenstraße
Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Luisenstr. 13
76646 Bruchsal
Tel. 07251 79-364
gleichstellung@bruchsal.de

Teilnahmegebühr

Keine Gebühr

 

Flyer zum Download

  • LEADER-Förderprojekt „InnovationsPartnerschaften“ offiziell gestartet
  • innoWerft und HubWerk01 bieten Firmen neuartigen Zugang zu Start-ups, um Zukunftsaufgaben anzupacken
  • Firmen können sich bis 30. November 2021 unter innopartner-kraichgau.de bewerben
  • Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union, der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal und dem Rhein-Neckar-Kreis

Bruchsal, 22.07.2021

 

Der Startschuss ist gefallen: Ab jetzt sind mittelständische Unternehmen aus dem Kraichgau dazu aufgerufen, sich für den Wettbewerb „InnovationsPartnerschaften“ zu bewerben. Das mit LEADER-Mitteln geförderte Gemeinschaftsprojekt des Rhein-Neckar-Kreises und der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG Bruchsal) soll Firmen helfen, leichter mit Start-ups zu kooperieren und so ihre Innovationskraft zu stärken.

Diese neue Innovationsförderung richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz im Kraichgau oder seinen Randgebieten. Diese können sich ab sofort bis zum 30. November 2021 unter www.innopartner-kraichgau.de bewerben. Der administrative Aufwand der Teilnahme ist gering.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team unter 06227 8993435 oder per Mail an bewerbung@innopartner-kraichgau.de zur Verfügung.

Aus allen Bewerbungen wählt eine unabhängige Jury insgesamt zehn Unternehmen aus, die dann in drei Projektphasen engmaschig von Experten des SAP-Gründerzentrums innoWerft und des Digitalisierungszentrums HubWerk01 unterstützt werden. Sie analysieren zunächst die zentralen Innovationspotenziale der einzelnen Unternehmen. Anschließend suchen innoWerft und HubWerk01 in einem ausgeklügelten Matching-Prozess nach passenden Start-ups für eine Kooperation. Nach erfolgreicher Auswahl des Wunsch-Start-ups startet ein Vorprojekt, um die Zusammenarbeit zu erproben und die gemeinsamen Projektziele zu bestimmen. Im Anschluss daran entscheiden beide Parteien, ob und in welcher Form sie miteinander weiterarbeiten möchten.

„Viele Unternehmen des hiesigen industriellen Mittelstands sind in ihren angestammten Bereichen Marktführer, tun sich aber teilweise schwer damit, neue Technologien zu nutzen und passende Geschäftsmodelle für digitale Märkte zu entwickeln. Hier werden wir ansetzen“, so Danyel Atalay, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises. Ausgewählte Unternehmen sollen im Rahmen des Projekts gezielt mit Start-ups zusammengebracht werden, um gemeinsam Synergien zu entwickeln, unternehmensspezifische Probleme zu lösen, Innovationen zu schaffen und gegenseitig voneinander zu profitieren. „Hochtechnologisierte Gründerinnen und Gründer aus den Ballungszentren rund um die Hochschulen sind meist jung und kreativ. Ihnen fehlen jedoch oft noch die Prozesse und die Marktposition, um ihre Innovationen gewinnbringend einzusetzen – Strukturen, die ihnen die etablierten Unternehmen bieten könnten“, zeigt sich Atalay überzeugt, dass die Partnerschaften für beide Seiten gewinnbringend sein werden.

„Was man zusammen machen will und wie man es so macht, dass am Ende für beide Partner etwas Gutes und Profitables herauskommt, das muss man zusammen erarbeiten. Damit das funktioniert, bringen wir von der innoWerft in das Projekt unseren Werkzeugkasten, unser Prozess- und Methoden-Know-how ein“, erläutert Peter Gräser, Start-up-Coach und Verantwortlicher für die Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der innoWerft in Walldorf.

Die im Rahmen des Projekts entstehenden InnovationsPartnerschaften werden ganzheitlich unterstützt und eng begleitet. Aus den hierdurch gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen sollen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. „Auf diese Weise wollen wir ein Modell entwickeln, um Kooperationen zwischen etabliertem Mittelstand und technologiegetriebenen Start-ups im ländlichen Raum zu initiieren und regelmäßig zum Erfolg zu führen“, erklärt Stefan Huber, Geschäftsführer der WFG Bruchsal.

Neben den zehn InnovationsPartnerschaften wollen die Initiatoren außerdem eine regionale Innovations-Gemeinschaft aufbauen. „Unserer Wahrnehmung nach finden Kontakte von etablierten Unternehmen zu Start-ups häufig nur punktuell und beschränkt auf singuläre Veranstaltungen statt – dies insbesondere abseits der urbanen Räume, wie hier im Kraichgau“, sagt Danyel Atalay. „Mit dem Konzept der InnovationsPartnerschaften wollen wir nun einen systematischen Prozess der Kooperationsanbahnung einführen.“ So ist eine Veranstaltungsreihe geplant, bei der – anders als üblich – nicht die Start-ups um Investoren buhlen, sondern Mittelstandsunternehmen der LEADER-Region Kraichgau sich mit Herausforderungen präsentieren, um von Start-ups Impulse und Feedback zu erhalten, anhand derer weitere Schritte geplant werden können. Das erste derartige Event wird am 27. Oktober 2021 im HubWerk01 in Bruchsal stattfinden. Insgesamt sind über einen Zeitraum von einem Jahr acht Termine in unterschiedlichen Gemeinden des Kraichgaus vorgesehen.

Die regionale Wirtschaft fasst insgesamt weiter Tritt. Im Branchendurchschnitt ist der IHK-Konjunkturklimaindex, der die Beurteilung der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen in einem Wert darstellt, von 116 Indexpunkten zum Jahresbeginn auf 125 Punkte im Frühsommer 2021 angestiegen. Der Index erreicht damit fast wieder den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 128 Punkten. Der Blick in die einzelnen Wirtschaftsbereiche bestätigt den sich bereits zu Jahresanfang abzeichnenden Trend. Industrie, Bau und unternehmensnahe Dienstleistungen profitieren größtenteils von einer langsam wieder anziehenden Konjunktur.

Viel Grau in den vom Lockdown betroffenen Branchen
Dagegen herrscht in der Gastronomie, vielen Unternehmen des Einzelhandels und der personenbezogenen Dienstleistungen angesichts seit Monaten geschlossener Betriebe und zum Zeitpunkt der Umfrage fehlender baldiger Öffnungsperspektiven tiefe Niedergeschlagenheit. Die Hoffnung, dass die Pandemie durch die allmählich fortschreitenden Impfungen unter Kontrolle kommt, lässt die Unternehmen insgesamt zuversichtlicher auf die kommenden Monate blicken. Die allmählich wieder anziehenden Personal- und Investitionsplanungen folgen diesen Erwartungen.
IHK-Präsident Wolfgang Grenke betont: „Unsere geschlossenen Betriebe brauchen endlich in der Breite dauerhafte Geschäftsmöglichkeiten. Sicheres Wirtschaften mit aktivem Kundenkontakt ist möglich. Mit dem stetig steigenden Testangebot und dem kommenden, landesweiten Einsatz der Luca-App in Baden-Württemberg sind dafür die nötigen Grundlagen vorhanden. Die Luca-App ist mittlerweile in allen Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg einsatzbereit. Nun sollte die Landesregierung die flächendeckende Einführung in den Betrieben vorantreiben.
Die Einzelhändler haben zudem bewiesen, dass sie zuverlässige Hygienekonzepte anbieten können, die auch wirken. Ein ähnlich kontrolliertes Wirtschaften ist genauso im Hotel- und Gaststättenbereich, in der Tourismuswirtschaft und bei Dienstleistungen möglich. Hier brauchen wir dringend eine genaue zeitliche Perspektive, die verbindlich und entsprechend belastbar ist.“

Gang hochgeschaltet
Im Branchendurchschnitt hat die regionale Wirtschaft trotz aller pandemiebedingten Beschänkungen einen weiteren Gang hochgeschaltet. Im Frühsommer 2021 haben die Unternehmen den Geschäftslagesaldo von plus 23 Punkten zu Jahresbeginn auf aktuell plus 30 Punkte angehoben. 47 % der Unternehmen melden gut laufende Geschäfte (Jahresbeginn 2021: 42 %). Weitere 36 % der Betriebe berichten von einer zufriedenstellenden Gesamtsituation. Der Anteil der Unternehmen mit unbefriedigendem Geschäftsverlauf hat sich allerdings nur um 2 Prozentpunkte auf 17 % verringert.

Zuversicht steigt
Die Erwartungen an die kommenden zwölf Monate haben sich im Branchendurchschnitt weiter aufgehellt. Der Anteil der Optimisten ist im Frühsommer 2021 von 31 % auf 34 % angestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil der Skeptiker um 9 Prozentpunkte auf 14 % zurückgegangen. Etwa jeder zweite Betrieb geht von einem konstanten Geschäftsverlauf aus. Der Saldo aus den positiven und negativen Geschäftserwartungen hat sich von plus 8 Punkten zu Jahresbeginn auf aktuell 20 Punkte verbessert.

Personalbestand vergrößert sich langsam wieder
Auch wenn sich viele Unternehmen bei den Personalplanungen noch zurückhaltend zeigen, folgen die Beschäftigungsabsichten den Konjunkturerwartungen. Im Frühsommer 2021 plant im Branchendurchschnitt jeder vierte Betrieb in den kommenden zwölf Monaten Neueinstellungen, zu Jahresbeginn war es erst jeder fünfte. Mit 19 % ist der Anteil der Betriebe, die ihre Personalkapazitäten voraussichtlich reduzieren müssen, jedoch noch ähnlich hoch wie zum Jahreswechsel (21 %).

Vorsichtiger Kurs bei Investitionen
Auch wenn sich die Investitionsneigung allmählich verbessert, die Unternehmen fahren bei den Investitionsplanungen angesichts der unsicheren Pandemie-Entwicklung weiterhin einen vorsichtigen Kurs. Expansive und zurückhaltende Planungen halten sich im Frühsommer 2021 im Branchendurchschnitt die Waage. Nach derzeitigem Planungsstand wollen 29 % der Betriebe in den kommenden zwölf Monaten mehr investieren. 42 % der Unternehmen möchten die Investitionsausgaben in der nächsten Zeit konstant halten. 17 % der Betriebe wollen ihre Investitionsbudgets (weiter) reduzieren, 12 % werden komplett auf Investitionen verzichten. Die Investitionspläne zielen nach wie vor hauptsächlich auf die Ersatzbeschaffung (65 %). Die unternehmensinterne Digitalisierung weiter vorantreiben wollen aktuell 57 % der Betriebe. Investitionen in Produkt- oder Prozessinnovationen haben 40 % der Unternehmen auf der Agenda. Rationalisierungsmaßnahmen sind für 30 %, Investitionen in Umweltschutz und Energieeffizienz für 27 % der Betriebe ein Investitionsmotiv. 26 % der Unternehmen denken bereits wieder über

Bericht zum Download

Quelle: IHK Karlsruhe

Sie haben noch keine oder keinen Auszubildenden für dieses Jahr?
Die „Last Minute AZUBI-BÖRSE goes digital“ wird über alfaview, einer digitalen Plattform ausgerichtet. Für Ihre Teilnahme brauchen Sie weder Vorkenntnisse noch besondere technische Voraussetzungen.
Wir bereiten Sie nach Ihrer Anmeldung ausführlich auf das digitale Treffen mit Ihren möglichen Nachwuchskräften vor!

Veranstalter sind die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG) und ihre Partner im Modellprojekt SPRUNGBRETT AUSBILDUNG. Die WFG wird von den 15 Städten und Gemeinden der Region sowie der Volksbank Bruchsal-Bretten und der Sparkasse Kraichgau getragen.

Nutzen Sie unser starkes Netzwerk, über das wir auch 2021 hoffentlich wieder viele interessierte Jugendliche mit den teilnehmenden Firmen zusammenbringen werden.
Profitieren Sie davon, dass wir alle unsere Ausbildungsveranstaltungen intensiv über die Rathäuser, Schulen, Jugendzentren und andere Multiplikatoren bewerben.

Einloggen, überzeugen, einstellen: Melden Sie sich und Ihr Unternehmen jetzt an unter ANMELDUNG

DIGITAL PIONEER (D/M/W)

Wir bringen die digitale Transformation der Region voran. Dafür brauchen wir Sie als Treiber:in!

Das HubWerk01 ist einer von zehn Digital Hubs des Landes Baden-Württemberg. Wir sind Ort und Plattform zugleich, auf der in Co- Creation disruptive Geschäftsmodelle und Innovationsprojekte entstehen. Wir arbeiten mit einem großen Netzwerk aus bereits 80 Mitgliedern zusammen: Betrieben aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung, Start- ups, Freelancern, Hochschulen, Kommunen und weiteren Institutionen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n

Digital Pioneer (d/m/w)

als Leitung des Hub-Managements. Die Stelle kann in Vollzeit oder in Teilzeit, befristet für zunächst drei Jahre, besetzt werden.

DAFÜR BRAUCHEN WIR SIE

  • Innovationsmanagement: Initiierung und Koordination von Projekten
  • Portfoliomanagement: Weiterentwicklung der Angebote und Leistungen des Digital Hubs
  • Netzwerkmanagement: Betreuung und Unterstützung der Mitglieder des HubWerk01
  • Personalmanagement: Leitung der Geschäftsstelle

DAS BRINGEN SIE MIT

  • Ausgeprägtes Interesse und Kompetenzen in Digitalisierung, Transformation und neuen Technologien
  • Begeisterungsfähigkeit und überzeugendes Auftreten
  • Mindset für agile Strukturen
  • Erste Erfahrungen in Leitungspositionen
  • Idealerweise Kontakte in die Start-up-Szene

AUF GEHT’S!

Sie wollen mit uns die Geschichte des digitalen Wandels in einer der spannendsten Regionen Deutschlands schreiben? Dann bewerben Sie sich jetzt!

Senden Sie Ihre Bewerbung an unseren Vorstand Stefan Huber, der gerne auch für Rückfragen zur Verfügung steht: stefan.huber@hubwerk01.de bzw. Tel. 07251 38225-13.

Bitte teilen Sie uns auch gleich Ihren frühestmöglichen Einstiegstermin und Ihre Gehaltsvorstellung mit.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

TRK-Innovationspreis NEO2021 sucht Beispiele für die erfolgreiche Transformation von Unternehmen / Ausschreibung in Deutschland und dem Elsass

Karlsruhe, den 30. März 2021

An Megatrends wie Klimaschutz, Digitalisierung oder Individualisierung kommt heute keine Organisation mehr vorbei. Auch das Thema Nachhaltigkeit gilt längst als ökonomischer und gesellschaftlicher Auftrag, daneben sorgen kürzere Innovationszyklen, intelligent vernetzte Systeme und enorme Datenmengen für einen Paradigmenwechsel. Wer heute im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen will, muss all diese Treiber des Wandels als Chance nutzen, um sein Geschäftsmodell für die Zukunft zu sichern. Deshalb zeichnet der NEO2021 – Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe – in diesem Jahr Entwicklungen aus, mit denen sich Unternehmen erfolgreich den Herausforderungen der Zeit stellen. Das können Technologien, Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Wertschöpfungs- und Lieferketten, Kooperationen oder disruptive Geschäftsmodelle sein.

„Wertschöpfungsketten unterliegen aktuell einem tief greifenden Wandel. Lokale und regionale Kooperationen rücken mehr und mehr in den Fokus. Erfolgreiche Unternehmenstransformation ist in diesen dynamischen Zeiten die Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit und damit für die langfristige wirtschaftliche Prosperität der TechnologieRegion Karlsruhe“, sagt Dr. Frank Mentrup, Vorsitzender des Aufsichtsrats der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

Etliche Unternehmen haben bereits eindrucksvolle Lösungen für den strukturellen Wandel der Märkte gefunden – der NEO2021 soll sie nun auch für ein breites Publikum sichtbar machen. „Unternehmenstransformation hat viele Facetten: Von neuen Produktionstechnologien über Digitalisierung und neue servicebasierte Geschäftsmodelle bis hin zu ökologischem Umbau und neuen Lieferketten“, erklärt Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH. „Mit dem NEO möchten wir verschiedene Wege aufzeigen, wie erfolgreicher Unternehmenswandel funktionieren kann.“

Der mit 20.000 Euro dotierte Innovationspreis ist bundesweit und grenzüberschreitend im französischen Elsass ausgeschrieben. Bis zum 21. Mai 2021 können sich Teilnehmende mit einer Kurzbewerbung in deutscher oder englischer Sprache bewerben. Nach der Vorauswahl durch eine Fachjury werden von maximal zehn Kandidat*innen weiterführende Ausarbeitungen angefordert. Aus diesen Bewerbungen werden bis zu fünf Arbeiten nominiert und bei einer Preisverleihung im Herbst öffentlich präsentiert, bevor der Gewinner des NEO2021 bekannt gegeben wird. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.trk.de/neo2021

 

Pressekontakt

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Emmy-Noether-Straße 11

76131 Karlsruhe

Tel. +49 721 40244-712

presse@technologieregion-karlsruhe.de

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH zählt zu den Initiatoren des Projekts efeuCampus und hat dieses federführend koordiniert, bis im Jahr 2018 eine eigenständige Tochtergesellschaft der Stadt Bruchsal gegründet wurde.

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https://efeucampus-bruchsal.de/efeucampus-bruchsal/