Sieger des New:Mobility Award 2026 ausgezeichnet

  • Sieger des diesjährigen Jugendwettbewerbs erhalten Preise im Wert von insgesamt 3.000 Euro
  • Schülerinnen und Schüler haben Ideen für die Mobilität von morgen entwickelt und Prototypen gebaut
  • Rund 50 Gäste bei der Prämierungsveranstaltung im HubWerk01 in Bruchsal
  • Alleinstellungsmerkmal des Wettbewerbs: enge Zusammenarbeit der Jugendlichen mit regionalen Unternehmen

 

Eine autonom fliegende Rettungsdrohne für den ländlichen Raum und eine speziell auf die Bedarfe von Schülerinnen und Schüler zugeschnittene Mobilitäts-App. Das sind die beiden Sieger des New:Mobility Awards 2026.

Mit einer feierlichen Preisverleihung im Bruchsaler HubWerk01 kam der diesjährige Jugend-Mobilitätswettbewerb am heutigen Donnerstag, 11. Juni 2026, zum Abschluss. Bereits zum dritten Mal war er von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal in Kooperation mit dem Z-LAB Bruchsal (Auerbach Stiftung) ausgelobt worden. Rund 50 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung nahmen an der heutigen Veranstaltung teil.

 

Der Wettbewerb fördert junge Menschen und bringt sie mit Unternehmen aus dem Kraichgau in Kontakt. Die Schülerlinnen und Schüler entwickeln mit agilen Methoden eigene Geschäftsideen: So bekommen sie unternehmerisches Denken vermittelt. Sie bauen Prototypen: Dies stärkt ihre Kompetenzen in MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Jugendlichen erarbeiten ihren Wettbewerbsbeitrag in enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen: Sie erhalten für ihre Berufsorientierung Einblicke und Kontakte zu möglichen späteren Arbeitgebern. Und auch in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) setzt der New:Mobility Award Impulse: Die gesellschaftliche Relevanz wie Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit sind wichtige Wertungskriterien.

Bruchsals Oberbürgermeister Sven Weigt würdigte in seiner Ansprache die Schülerteams und Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen und betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für die Wirtschaftsförderung der Region. Quelle: Tanja Dammert, Kronau

 

Im Vorfeld der Preisverleihung hatte eine fachkundige Jury die Einreichungen aus den Schulen der Region bewertet. Ihre Projekte hatten die Schülerteams mit je einem Partnerunternehmen entwickelt.

„Mit dem New:Mobility Award wird ein wichtiger Baustein in unseren Bemühungen, den Fachkräftenachwuchs zu sichern, gelegt. Das Ziel im Bereich Nachwuchskräfte und Sprungbrett Ausbildung soll sein, dass Unternehmen in der Region Bruchsal kontinuierlich passende und motivierte Nachwuchskräfte gewinnen können. Dass, dank eines starken Netzwerks der Berufsorientierung, das durch die Regionale Wirtschaftsförderung initiiert und koordiniert wird.” so Oberbürgermeister Sven Weigt, der als WFG-Aufsichtsratsvorsitzender der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal die Preise im Wert von insgesamt 3.000 Euro überreichte. Weigt zeigte sich begeistert, welch innovative Ideen die Schülerinnen und Schüler zur Mobilität der Zukunft entwickelt haben.

 

Die prämierten Prototypen können bis 10. Juli 2026 im HubWerk01 und danach auch in den beteiligten Schulen besichtigt werden.

„Die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen ist ein zentrales Element unserer Initiative Sprungbrett Ausbildung. Der New:Mobility Award bringt beide Seiten in einem innovativen Format zusammen – und schafft echte Zukunftsperspektiven“, so Matthias Leers, Projektleiter bei der WFG. Er richtet den Blick bereits nach vorne auf den Wettbewerb im nächsten Schuljahr, der wieder unmittelbar nach den Sommerferien startet.

Die Sieger des New:Mobility Award 2026 begeistert über den gewonnenen Preis, das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro und die Auszeichnung durch OB Sven Weigt. Quelle: Tanja Dammert, Kronau

 

Die Preisträger:

Platz 1 – zwei Gewinner:

 

  • A to B: Die e-Mobilitätslösung für Jugendliche

Mit ihrem Projekt „A to B“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Pestalozzi-Gemeinschaftsschule Graben-Neudorf nachhaltige Mobilitätslösungen inklusive App speziell für Jugendliche. Die Idee: E-Mobility Sharing für junge Menschen mit verschiedenen elektrisch betriebenen Fahrzeugen und einem Bonussystem, das nachhaltiges Verhalten belohnt und sogar Vorteile beim späteren Führerschein ermöglicht.

Das Projekt verbindet digitale Innovation, Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Mobilität – und zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen die Mobilität der Zukunft gestalten.

 

  • Smart Trash: Müllsortieren und –sammeln auf die smarte Art

Müll neu gedacht: Die Gruppe entwickelten ein Konzept für eine intelligente Müllentsorgung der Zukunft. Sensoren und Künstliche Intelligenz sorgen für die automatische Sortierung von Abfällen. Der Transport zu Recyclingstationen erfolgt über bestehende unterirdische Infrastrukturen. Gleichzeitig werden Bürgerinnen und Bürger durch ein Bonussystem aktiv eingebunden (Gamification und Stärkung des regionalen Handels). Gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Karlsruhe entstand ein Projekt, das zeigt, wie Technologie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zusammenspielen können.

 

Platz 3: Vitadrone – Wenn jede Minute zählt

Mit ihrem Projekt „Vitadrone“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler von der Handelslehranstalt Bruchsal die Vision einer autonom fliegenden Rettungsdrohne für den ländlichen Raum. Die elektrisch angetriebenen Drohnen sollen künftig schneller am Einsatzort sein, Staus umgehen und Menschen in Notfällen noch effizienter helfen können. Besonders beeindruckte die Jury der innovative Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die nachhaltige Ausrichtung und die Idee, Rettungsdienste und medizinische Versorgung durch neue Technologien weiterzuentwickeln.