Der InnovationDay im HubWerk01 in Bruchsal war ein voller Erfolg.

Herr Philipp Reichenbach, Hochschule Karlsruhe

 

Auch ein autonom fahrender Lieferroboter präsentierte sich den interessierten Besuchern

Am 15.10.2021 fand der zweite InnovationDay des efeuCampus in Bruchsal statt.

Unter Corona konformen Bedingungen präsentierte das Forschungsprojekt efeuCampus am Freitag rund 200 Menschen seine Ideen, Visionen und Ziele im HubWerk01. Der InnovationDay ist der interaktive Mitmach-Tag des Projekts, der für die Bürgerinnen und Bürger in Bruchsal und der Region veranstaltet wird. Die WFG ist assoziierter Partner von efeuCampus und Gründungsmitglied im HubWerk01

Live-Demonstrationen der autonom fahrenden Lieferroboter

Zum ersten Mal wurde das autonom fahrende Lieferfahrzeug, eines der zentralen Elemente des Forschungsprojekts efeuCampus, der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Es gab kurze Präsentationen des efeuLog-Liefersystems, in denen das Fahrzeug ein Paket auf unterschiedliche Art und Weise zum Empfänger brachte. Zusätzlich brachte der Moderator Martin Besinger des SWR Studio Karlsruhe die Live-Demonstration der Fahrzeuge per „onreport“ auf die HubWerk01- Bühne.

Innovative Lösungen für die urbane Logistik

Nach der Begrüßung und Eröffnung durch die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und den CCO der efeuCampus Bruchsal GmbH Prof. Dr. Hartmut Ayrle hielt der Head of Strategy & Execution der Volocopter GmbH Michael Hillermeier einen kurzen Keynote-Vortrag. Anschließend hatten Schülerinnen und Schüler aus der Region die Möglichkeit, in Kurzpräsentationen ihre kreativen Ideen für einen Tag im Leben eines Anwohners oder einer Anwohnerin des efeuQuartiers vorzustellen. Wieder mit dabei war auch das Robotik-Team Cassapeia, welches das Testareal des Forschungsprojekts, die Dragonerkaserne in Bruchsal, in Kleinformat nachbaute. Hier bringen autonome LEGO-Technik-Fahrzeuge die Transportgüter an die Häuser der Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Konsortialpartner des Projekts efeuCampus, die SEW-Eurodrive, die big. bechtold-gruppe, die Hochschule Karlsruhe, das FZI Forschungszentrum Informatik, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die PTV Group, stellten ihre Projektinhalte zusätzlich an Infoständen aus und tauschten sich mit Projektinteressierten über das Projekt efeuCampus aus. Erstmals war z.B. die efeu-Nutzerapp zu sehen, die vom FZI ausgestellt wurde. Die HKA brachte die Wissensdatenbank, den virtuellen Showroom und ein selbstgebautes Golfkart mit, was für die TÜV-Prüfung von autonom fahrenden Fahrzeugen genutzt werden soll.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des HubWerk01 pitchten ihre Geschäftsideen und zeigten an ihren Ständen ihre innovativen Entwicklungen für die Städte von Morgen. Der Begeisterbus von der Auerbach Stiftung und dem Z-LAB machte seinem Namen alle Ehre – und zeigte interaktiv, wie spannend, vielseitig und kreativ Informatik sein kann. Außerdem stellten Tech-Solute in kleinen Führungen ihre Entwicklungen vor und die Innovateure von Alpha-Protein zeigten stolz ihre vollautomatisierte Mehlwurmzucht. Auch die jungen Aussteller von Cassapeia waren wieder mit dabei und bauten ihre Miniatur-Version des efeuLog-Systems im HubWerk01 auf.

 

Über das Projekt efeuCampus

efeuCampus macht Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig – mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und der Region bei den Themen autonomes Fahren, Smart City und Künstliche Intelligenz eine Vorreiterrolle zu verschaffen.

Das durch die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) als Lead-Partner begleitete Projekt efeuCampus Bruchsal wird ermöglicht durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie durch die Unterstützung der Europäischen Union. Weiterhin wird das Leuchtturmprojekt efeuCampus finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Innovation und Energiewende. Das Gesamtprojekt wird umgesetzt durch das Konsortium bestehend aus SEW-EURODRIVE, der Hochschule Karlsruhe – University of Applied Sciences, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem FZI Forschungszentrum Informatik, der PTV Group und der b.i.g. Bechtold Ingenieurgesellschaft.

Erste Info-Veranstaltung zu InnovationsPartnerschaften in Meckesheim.

Stefan Huber, Julia Sliwinski, Peter Gräser

Stefan Huber von der WFG und geschäftsführender Vorstand vom HubWerk01, Julia Sliwinski von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises und Peter Gräser von der innoWerft.

Meckesheim, 29. September 2021

Wie kann ein etablierter Mittelständler von der Partnerschaft mit einem Start-up profitieren? Das erfuhren die Teilnehmenden bei einer Info-Veranstaltung des Projekts InnovationsPartnerschaften in Meckesheim – am praktischen Beispiel.

Das Startup Actinate aus Walldorf etwa stellte eine Plattform vor, die zusammen mit der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier entwickelt wurde. Damit können alle Prozesse beim Betrieb von Fitness-Studios digitalisiert werden. Durch die gemeinsame Entwicklung wurden nicht nur Prozesskosten gesenkt und Kundenbindung erhöht: Mit Actinate konnte Pfitzenmeier seinen Mitgliedern Angebote für zuhause und unterwegs machen, als die Studios im Corona-Lockdown geschlossen bleiben mussten.

Ein weiteres Beispiel gab Freshtaste aus Heidelberg: Das Start-up bringt gesunde und vor allem leckere Mahlzeiten in Unternehmen, die sich keine eigene Kantine leisten können oder wollen. Das spart den Mitarbeitern Zeit und Stress in der Pause.

„Actinate und Freshtaste haben deutlich gezeigt, wie der Einsatz digitaler Technologien neue Angebote und Geschäftsmodelle ermöglicht, von denen alle profitieren: Endkunden, Mitarbeiter und Unternehmen“, sagt Julia Sliwinski, die bei der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises verantwortlich für das Projekt InnovationsPartnerschaften ist.

Das Projekt soll die Wirtschaftskraft im Kraichgau nachhaltig sichern, indem es innovative Kooperationen zwischen regionalen, mittelständischen Unternehmen und Start-ups fördert. Getragen wird es nicht nur von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises, sondern auch von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal, dem HubWerk01 aus Bruchsal und der innoWerft aus Walldorf. „Wir bieten der traditionellen Industrie im ländlichen Raum Zugang zur Innovationskraft der Gründerszene“, sagt Stefan Huber von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal.

Wie können sich Unternehmen im Kraichgau beteiligen?

Im Rahmen des Projektes finden mehrere Aufrufe zur Beteiligung an einem Wettbewerb statt. Unter den Bewerbern werden dann geeignete Kooperationspartner ausgewählt. Die nächste Bewerbungsfrist ist der 30.11.2021. Jetzt noch bewerben und mehr Informationen finden unter: https://www.innopartner-kraichgau.de

Das Projekt wird durch die Europäische Union im Rahmen des LEADER-Programms im Kraichgau gefördert und wird bis Juni 2022 laufen. Geplant sind insgesamt acht bis zehn Veranstaltungen im Rahmen des Projektes in verschiedenen Gemeinden der LEADER-  Region Kraichgau. Das nächste Event ist die Netzwerkveranstaltung InnovationsPartnerschaften – Mittelstand trifft Start-up am 27.10.2021 um 18:00 Uhr im HubWerk01 in Bruchsal.

Weitere Informationen
InnoPartner – „InnovationsPartnerschaften“ von Unternehmen und Start-ups im Kraichgau (innopartner-kraichgau.de)

  • LEADER-Förderprojekt „InnovationsPartnerschaften“ offiziell gestartet
  • innoWerft und HubWerk01 bieten Firmen neuartigen Zugang zu Start-ups, um Zukunftsaufgaben anzupacken
  • Firmen können sich bis 30. November 2021 unter innopartner-kraichgau.de bewerben
  • Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union, der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal und dem Rhein-Neckar-Kreis

Bruchsal, 22.07.2021

 

Der Startschuss ist gefallen: Ab jetzt sind mittelständische Unternehmen aus dem Kraichgau dazu aufgerufen, sich für den Wettbewerb „InnovationsPartnerschaften“ zu bewerben. Das mit LEADER-Mitteln geförderte Gemeinschaftsprojekt des Rhein-Neckar-Kreises und der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG Bruchsal) soll Firmen helfen, leichter mit Start-ups zu kooperieren und so ihre Innovationskraft zu stärken.

Diese neue Innovationsförderung richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz im Kraichgau oder seinen Randgebieten. Diese können sich ab sofort bis zum 30. November 2021 unter www.innopartner-kraichgau.de bewerben. Der administrative Aufwand der Teilnahme ist gering.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team unter 06227 8993435 oder per Mail an bewerbung@innopartner-kraichgau.de zur Verfügung.

Aus allen Bewerbungen wählt eine unabhängige Jury insgesamt zehn Unternehmen aus, die dann in drei Projektphasen engmaschig von Experten des SAP-Gründerzentrums innoWerft und des Digitalisierungszentrums HubWerk01 unterstützt werden. Sie analysieren zunächst die zentralen Innovationspotenziale der einzelnen Unternehmen. Anschließend suchen innoWerft und HubWerk01 in einem ausgeklügelten Matching-Prozess nach passenden Start-ups für eine Kooperation. Nach erfolgreicher Auswahl des Wunsch-Start-ups startet ein Vorprojekt, um die Zusammenarbeit zu erproben und die gemeinsamen Projektziele zu bestimmen. Im Anschluss daran entscheiden beide Parteien, ob und in welcher Form sie miteinander weiterarbeiten möchten.

„Viele Unternehmen des hiesigen industriellen Mittelstands sind in ihren angestammten Bereichen Marktführer, tun sich aber teilweise schwer damit, neue Technologien zu nutzen und passende Geschäftsmodelle für digitale Märkte zu entwickeln. Hier werden wir ansetzen“, so Danyel Atalay, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises. Ausgewählte Unternehmen sollen im Rahmen des Projekts gezielt mit Start-ups zusammengebracht werden, um gemeinsam Synergien zu entwickeln, unternehmensspezifische Probleme zu lösen, Innovationen zu schaffen und gegenseitig voneinander zu profitieren. „Hochtechnologisierte Gründerinnen und Gründer aus den Ballungszentren rund um die Hochschulen sind meist jung und kreativ. Ihnen fehlen jedoch oft noch die Prozesse und die Marktposition, um ihre Innovationen gewinnbringend einzusetzen – Strukturen, die ihnen die etablierten Unternehmen bieten könnten“, zeigt sich Atalay überzeugt, dass die Partnerschaften für beide Seiten gewinnbringend sein werden.

„Was man zusammen machen will und wie man es so macht, dass am Ende für beide Partner etwas Gutes und Profitables herauskommt, das muss man zusammen erarbeiten. Damit das funktioniert, bringen wir von der innoWerft in das Projekt unseren Werkzeugkasten, unser Prozess- und Methoden-Know-how ein“, erläutert Peter Gräser, Start-up-Coach und Verantwortlicher für die Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der innoWerft in Walldorf.

Die im Rahmen des Projekts entstehenden InnovationsPartnerschaften werden ganzheitlich unterstützt und eng begleitet. Aus den hierdurch gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen sollen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. „Auf diese Weise wollen wir ein Modell entwickeln, um Kooperationen zwischen etabliertem Mittelstand und technologiegetriebenen Start-ups im ländlichen Raum zu initiieren und regelmäßig zum Erfolg zu führen“, erklärt Stefan Huber, Geschäftsführer der WFG Bruchsal.

Neben den zehn InnovationsPartnerschaften wollen die Initiatoren außerdem eine regionale Innovations-Gemeinschaft aufbauen. „Unserer Wahrnehmung nach finden Kontakte von etablierten Unternehmen zu Start-ups häufig nur punktuell und beschränkt auf singuläre Veranstaltungen statt – dies insbesondere abseits der urbanen Räume, wie hier im Kraichgau“, sagt Danyel Atalay. „Mit dem Konzept der InnovationsPartnerschaften wollen wir nun einen systematischen Prozess der Kooperationsanbahnung einführen.“ So ist eine Veranstaltungsreihe geplant, bei der – anders als üblich – nicht die Start-ups um Investoren buhlen, sondern Mittelstandsunternehmen der LEADER-Region Kraichgau sich mit Herausforderungen präsentieren, um von Start-ups Impulse und Feedback zu erhalten, anhand derer weitere Schritte geplant werden können. Das erste derartige Event wird am 27. Oktober 2021 im HubWerk01 in Bruchsal stattfinden. Insgesamt sind über einen Zeitraum von einem Jahr acht Termine in unterschiedlichen Gemeinden des Kraichgaus vorgesehen.

Die regionale Wirtschaft fasst insgesamt weiter Tritt. Im Branchendurchschnitt ist der IHK-Konjunkturklimaindex, der die Beurteilung der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen in einem Wert darstellt, von 116 Indexpunkten zum Jahresbeginn auf 125 Punkte im Frühsommer 2021 angestiegen. Der Index erreicht damit fast wieder den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 128 Punkten. Der Blick in die einzelnen Wirtschaftsbereiche bestätigt den sich bereits zu Jahresanfang abzeichnenden Trend. Industrie, Bau und unternehmensnahe Dienstleistungen profitieren größtenteils von einer langsam wieder anziehenden Konjunktur.

Viel Grau in den vom Lockdown betroffenen Branchen
Dagegen herrscht in der Gastronomie, vielen Unternehmen des Einzelhandels und der personenbezogenen Dienstleistungen angesichts seit Monaten geschlossener Betriebe und zum Zeitpunkt der Umfrage fehlender baldiger Öffnungsperspektiven tiefe Niedergeschlagenheit. Die Hoffnung, dass die Pandemie durch die allmählich fortschreitenden Impfungen unter Kontrolle kommt, lässt die Unternehmen insgesamt zuversichtlicher auf die kommenden Monate blicken. Die allmählich wieder anziehenden Personal- und Investitionsplanungen folgen diesen Erwartungen.
IHK-Präsident Wolfgang Grenke betont: „Unsere geschlossenen Betriebe brauchen endlich in der Breite dauerhafte Geschäftsmöglichkeiten. Sicheres Wirtschaften mit aktivem Kundenkontakt ist möglich. Mit dem stetig steigenden Testangebot und dem kommenden, landesweiten Einsatz der Luca-App in Baden-Württemberg sind dafür die nötigen Grundlagen vorhanden. Die Luca-App ist mittlerweile in allen Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg einsatzbereit. Nun sollte die Landesregierung die flächendeckende Einführung in den Betrieben vorantreiben.
Die Einzelhändler haben zudem bewiesen, dass sie zuverlässige Hygienekonzepte anbieten können, die auch wirken. Ein ähnlich kontrolliertes Wirtschaften ist genauso im Hotel- und Gaststättenbereich, in der Tourismuswirtschaft und bei Dienstleistungen möglich. Hier brauchen wir dringend eine genaue zeitliche Perspektive, die verbindlich und entsprechend belastbar ist.“

Gang hochgeschaltet
Im Branchendurchschnitt hat die regionale Wirtschaft trotz aller pandemiebedingten Beschänkungen einen weiteren Gang hochgeschaltet. Im Frühsommer 2021 haben die Unternehmen den Geschäftslagesaldo von plus 23 Punkten zu Jahresbeginn auf aktuell plus 30 Punkte angehoben. 47 % der Unternehmen melden gut laufende Geschäfte (Jahresbeginn 2021: 42 %). Weitere 36 % der Betriebe berichten von einer zufriedenstellenden Gesamtsituation. Der Anteil der Unternehmen mit unbefriedigendem Geschäftsverlauf hat sich allerdings nur um 2 Prozentpunkte auf 17 % verringert.

Zuversicht steigt
Die Erwartungen an die kommenden zwölf Monate haben sich im Branchendurchschnitt weiter aufgehellt. Der Anteil der Optimisten ist im Frühsommer 2021 von 31 % auf 34 % angestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil der Skeptiker um 9 Prozentpunkte auf 14 % zurückgegangen. Etwa jeder zweite Betrieb geht von einem konstanten Geschäftsverlauf aus. Der Saldo aus den positiven und negativen Geschäftserwartungen hat sich von plus 8 Punkten zu Jahresbeginn auf aktuell 20 Punkte verbessert.

Personalbestand vergrößert sich langsam wieder
Auch wenn sich viele Unternehmen bei den Personalplanungen noch zurückhaltend zeigen, folgen die Beschäftigungsabsichten den Konjunkturerwartungen. Im Frühsommer 2021 plant im Branchendurchschnitt jeder vierte Betrieb in den kommenden zwölf Monaten Neueinstellungen, zu Jahresbeginn war es erst jeder fünfte. Mit 19 % ist der Anteil der Betriebe, die ihre Personalkapazitäten voraussichtlich reduzieren müssen, jedoch noch ähnlich hoch wie zum Jahreswechsel (21 %).

Vorsichtiger Kurs bei Investitionen
Auch wenn sich die Investitionsneigung allmählich verbessert, die Unternehmen fahren bei den Investitionsplanungen angesichts der unsicheren Pandemie-Entwicklung weiterhin einen vorsichtigen Kurs. Expansive und zurückhaltende Planungen halten sich im Frühsommer 2021 im Branchendurchschnitt die Waage. Nach derzeitigem Planungsstand wollen 29 % der Betriebe in den kommenden zwölf Monaten mehr investieren. 42 % der Unternehmen möchten die Investitionsausgaben in der nächsten Zeit konstant halten. 17 % der Betriebe wollen ihre Investitionsbudgets (weiter) reduzieren, 12 % werden komplett auf Investitionen verzichten. Die Investitionspläne zielen nach wie vor hauptsächlich auf die Ersatzbeschaffung (65 %). Die unternehmensinterne Digitalisierung weiter vorantreiben wollen aktuell 57 % der Betriebe. Investitionen in Produkt- oder Prozessinnovationen haben 40 % der Unternehmen auf der Agenda. Rationalisierungsmaßnahmen sind für 30 %, Investitionen in Umweltschutz und Energieeffizienz für 27 % der Betriebe ein Investitionsmotiv. 26 % der Unternehmen denken bereits wieder über

Bericht zum Download

Quelle: IHK Karlsruhe

DIGITAL PIONEER (D/M/W)

Wir bringen die digitale Transformation der Region voran. Dafür brauchen wir Sie als Treiber:in!

Das HubWerk01 ist einer von zehn Digital Hubs des Landes Baden-Württemberg. Wir sind Ort und Plattform zugleich, auf der in Co- Creation disruptive Geschäftsmodelle und Innovationsprojekte entstehen. Wir arbeiten mit einem großen Netzwerk aus bereits 80 Mitgliedern zusammen: Betrieben aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung, Start- ups, Freelancern, Hochschulen, Kommunen und weiteren Institutionen.

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DAFÜR BRAUCHEN WIR SIE

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  • Ausgeprägtes Interesse und Kompetenzen in Digitalisierung, Transformation und neuen Technologien
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Senden Sie Ihre Bewerbung an unseren Vorstand Stefan Huber, der gerne auch für Rückfragen zur Verfügung steht: stefan.huber@hubwerk01.de bzw. Tel. 07251 38225-13.

Bitte teilen Sie uns auch gleich Ihren frühestmöglichen Einstiegstermin und Ihre Gehaltsvorstellung mit.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

TRK-Innovationspreis NEO2021 sucht Beispiele für die erfolgreiche Transformation von Unternehmen / Ausschreibung in Deutschland und dem Elsass

Karlsruhe, den 30. März 2021

An Megatrends wie Klimaschutz, Digitalisierung oder Individualisierung kommt heute keine Organisation mehr vorbei. Auch das Thema Nachhaltigkeit gilt längst als ökonomischer und gesellschaftlicher Auftrag, daneben sorgen kürzere Innovationszyklen, intelligent vernetzte Systeme und enorme Datenmengen für einen Paradigmenwechsel. Wer heute im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen will, muss all diese Treiber des Wandels als Chance nutzen, um sein Geschäftsmodell für die Zukunft zu sichern. Deshalb zeichnet der NEO2021 – Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe – in diesem Jahr Entwicklungen aus, mit denen sich Unternehmen erfolgreich den Herausforderungen der Zeit stellen. Das können Technologien, Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Wertschöpfungs- und Lieferketten, Kooperationen oder disruptive Geschäftsmodelle sein.

„Wertschöpfungsketten unterliegen aktuell einem tief greifenden Wandel. Lokale und regionale Kooperationen rücken mehr und mehr in den Fokus. Erfolgreiche Unternehmenstransformation ist in diesen dynamischen Zeiten die Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit und damit für die langfristige wirtschaftliche Prosperität der TechnologieRegion Karlsruhe“, sagt Dr. Frank Mentrup, Vorsitzender des Aufsichtsrats der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

Etliche Unternehmen haben bereits eindrucksvolle Lösungen für den strukturellen Wandel der Märkte gefunden – der NEO2021 soll sie nun auch für ein breites Publikum sichtbar machen. „Unternehmenstransformation hat viele Facetten: Von neuen Produktionstechnologien über Digitalisierung und neue servicebasierte Geschäftsmodelle bis hin zu ökologischem Umbau und neuen Lieferketten“, erklärt Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH. „Mit dem NEO möchten wir verschiedene Wege aufzeigen, wie erfolgreicher Unternehmenswandel funktionieren kann.“

Der mit 20.000 Euro dotierte Innovationspreis ist bundesweit und grenzüberschreitend im französischen Elsass ausgeschrieben. Bis zum 21. Mai 2021 können sich Teilnehmende mit einer Kurzbewerbung in deutscher oder englischer Sprache bewerben. Nach der Vorauswahl durch eine Fachjury werden von maximal zehn Kandidat*innen weiterführende Ausarbeitungen angefordert. Aus diesen Bewerbungen werden bis zu fünf Arbeiten nominiert und bei einer Preisverleihung im Herbst öffentlich präsentiert, bevor der Gewinner des NEO2021 bekannt gegeben wird. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.trk.de/neo2021

 

Pressekontakt

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Emmy-Noether-Straße 11

76131 Karlsruhe

Tel. +49 721 40244-712

presse@technologieregion-karlsruhe.de

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH zählt zu den Initiatoren des Projekts efeuCampus und hat dieses federführend koordiniert, bis im Jahr 2018 eine eigenständige Tochtergesellschaft der Stadt Bruchsal gegründet wurde.

https://www.bruchsal-erleben.de/home/news/efeu+campus.html

https://efeucampus-bruchsal.de/efeucampus-bruchsal/

Bruchsal (blo) „Markt der Berufe goes digital“ lautet in diesem Jahr die Devise.

Der „Markt der Berufe“ findet am Samstag, 20. März, als Online-Messe statt. Es ist eine gemeinsame Aktion der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal mit dem Alfred-Delp-Schulzentrum, Ubstadt-Weiher und der Thomas-Morus-Realschule, Östringen. Mehr als 70 Firmen aus der Region präsentieren sich mit weit über 100 Ausbildungsplätzen. Neben vielen interessanten kleinen Ausbildungsbetrieben präsentieren auch die großen Zugpferde SEW, BLANCO, SAP, Deutsche Bahn und viele weitere ihre Ausbildungsstellen und Duale Studiengänge. Die Online-Messe ist damit auch für Gymnasiasten interessant. Interessierte Jugendliche informieren sich über www.sprungbrett-ausbildung.de/events über die teilnehmenden Unternehmen und gelangen einfach und bequem über den Web-shop zur Anmeldung. Über 1.500 Termine für Einzelgespräche sind ab Dienstag, 9. März freigeschaltet und buchbar. Die Teilnahme ist kostenlos.

Jugendliche und Firmen treffen sich in virtuellen „Räumen“ und man unterhält sich ungestört und informiert sich. Die Online-Messe bietet auch ein „Forum“, wo man selbst ohne festen Termin einen Einblick erhält in Firmen und Berufe.

Rückfragen zum „Markt der Berufe“ beantwortet Birgit Lomnitzer vom Team „Sprungbrett-Ausbildung“ unter 07251 93256-16 und der Mailanschrift birgit.lomnitzer@wfg-bruchsal.de

In den letzten Tagen hat sich die Lage mit Blick auf das Corona-Virus zugespitzt.

Die IHK Karlsruhe hat vor diesem Hintergrund eine zentrale Corona-Hotline (0721 174-0 bzw. -200) eingerichtet. Die Kolleginnen sind bestens geschult und können an die passenden Ansprechpartner*innen in der IHK weiterleiten bzw. Anlaufstellen benennen.

Die wesentlichen Informationen wurden außerdem auf einer Website zusammengefasst.
https://www.karlsruhe.ihk.de/fach…/international/coronavirus

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team der WFG