In allen Gemeinden der Region Bruchsal gibt es dank Zeo Carsharing öffentlich ausleihbare Elektroautos. Seit ihrer Einführung 2016 ist die Nachfrage konstant gestiegen. In den letzten Wochen besonders stark: Um zwanzig Prozent höher lag die Nutzung der grün-weißen Stromer im März höher als im Vorjahr. 

Spritpreise bringen Menschen ins Grübeln

Den sprunghaften Anstieg erklären die Macher von ZEO Carsharing mit den Auswirkungen des Nahostkriegs. „Die hohen Benzinpreise bringt viele Menschen ins Grübeln“, so Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Anstatt das eigene Auto zu bewegen und dann tanken zu müssen, steigen in diesen Tagen viele auf die deutlich günstigeren Alternativen Bahn, Bus und eben Carsharing um.“ 

Stabile Preise bei ZEO Carsharing

Andere Carsharinganbieter haben meist Verbrenner in der Flotte und geben deren höheren Kraftstoffkosten an die Kunden weiter. Im Gegensatz dazu gerät das rein elektrische ZEO Carsharing auch in der aktuellen Krise nicht unter Druck. „Die Kundinnen und Kunden von ZEO können sich weiterhin darauf verlassen, dass die Preise auch in den nächsten Monaten stabil bleiben und nicht angepasst werden“, so Huber. Die „Zeos“ werden mit Ökostrom von den Stadtwerken Bruchsal aufgeladen, der in den Nutzungsgebühren bereits enthalten ist. 

Umfangreiche Flotte für jeden Bedarf

Die grün-weiße Flotte von ZEO Carsharing besteht aus 72 rein batterieelektrischen Fahrzeugen. Sie können über die ZEO App ausgeliehen werden. Die Anmeldung erfolgt unter www.zeo-carsharing.de. Für die Nutzung der „Zeos“ fallen je nach Fahrzeugtyp und Tarif zwischen 27 und 37 Cent pro Kilometer und zwischen 60 Cent und 2,60 Euro pro Stunde an. Je nach Bedarf können unterschiedliche Fahrzeugtypen ausgeliehen werden: Die Flotte besteht aus Kleinwagen, Kompaktwagen, Hochdachkombis, 9-Sitzer-Kleinbussen und Transportern. 

 

Die Organisatoren von ZEO Carsharing sind die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal, Stadtwerke Bruchsal, Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe und Vianova. Das System zählt zu den größten rein elektrischen Carsharing-Angeboten im ländlichen Raum in ganz Deutschland. 

 

 

Ansprechperson 

Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH 

Werner-von-Siemens-Str. 2-6, Gebäude 5137c 

Stefan Huber, Geschäftsführer 

Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH 

Tel. +49 (0)7251 93256-10 

E-Mail: stefan.huber@wfg-bruchsal.de 

 

  • Größte Frühjahrs-Ausbildungsmesse der Region
  • Rund 70 Betriebe und Institutionen präsentieren sich und ihre Jobangebote
  • Neben offenen Ausbildungsstellen haben viele Aussteller Plätze für ein duales Studium oder Praktikum dabei
  • Veranstalter sind das Alfred-Delp-Schulzentrum Ubstadt und die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal

Ob Berufseinstieg nach der Schule, Umstieg aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis oder Neuorientierung aus dem Studium heraus: Die Wirtschaftsregion Bruchsal bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten. Viele Unternehmen und Institutionen suchen händeringend nach Nachwuchs- und Fachkräften. Die Chancen auf einen attraktiven Job sind für Bewerber so gut wie nie.

Einen Überblick über Karrierewege, duale Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten oder Praktikumsstellen bietet der Markt der Berufe am Samstag, 18. April 2026, von 10 bis 14 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in Ubstadt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Veranstalter sind die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG) und das Alfred-Delp-Schulzentrum Ubstadt. Der Markt der Berufe wird von der Kompetenzstelle „Sprungbrett Ausbildung“ der WFG als größte Ausbildungsmesse in der Region im ersten Halbjahr 2026 organisiert: Rund 70 Arbeitgeber aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und Pflege präsentieren sich. Auszubildende und Ausbildungsleiter stehen für persönliche Gespräche und Fragen zur Verfügung. Auch die weiterführenden Schulen sowie Berufsberater von Arbeitsagentur und den Kammern werden vor Ort sein.

Premiumpartner beim Markt der Berufe sind in diesem Jahr dm-drogerie markt, die SEW-Eurodrive, SULZER Pumpen und die Volksbank Kraichgau. Diese und viele weitere Ausbildungsbetriebe unterschiedlichster Branchen werden vor Ort sein und Einblick in ihre spannenden Tätigkeitsfelder bieten.

Alle Aussteller sind auf der Event-Webseite https://www.sprungbrett-ausbildung.de/events ab sofort online. So können Schüler und Eltern ihren Messebesuch schon im Vorfeld planen.

Die Ausbildungsmesse 2026 bietet jungen Menschen eine einzigartige Gelegenheit, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten“, erklärt Nicole Müller von der WFG. „Mit 70 Ausstellern können Schülerinnen und Schüler sowie Quereinsteiger direkt mit Arbeitgebern ins Gespräch kommen und eine Ausbildung finden.“

„Berufsorientierung wird an allen Schularten immer wichtiger“, betont Jörg Weber, Schulleiter des Alfred-Delp-Schulzentrums. „Die Messe bietet Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Region die Chance, die ganze Breite an Berufsfeldern zu überblicken und gleich wertvolle Kontakte zu potenziellen Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. Der Markt der Berufe ist die ideale Gelegenheit, sich die erste feste Arbeitsstelle oder erstmal einen spannenden Praktikumsplatz zu sichern.“

Durch den direkten Stadtbahnanschluss (Haltestelle Ubstadt-Uhlandstraße) sowie zahlreiche Parkflächen in unmittelbarer Nähe der Kultur- und Sporthalle ist die Messe optimal erreichbar. Für das leibliche Wohl sorgen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b des ADSZ mit Getränken und Imbissangeboten.

Der erste Startup:Kraichgau Award ist entschieden: Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am heutigen Montag, 16. März 2026, im HubWerk01 in Bruchsal wurden die beiden Gewinner ausgezeichnet. Aus 12 eingegangenen Bewerbungen waren zunächst vier Startups nominiert worden. Diese stellten anschließend sich und ihre Geschäftsideen in einem so genannten Pitch persönlich der Wettbewerbsjury vor.

Am Ende überzeugten die Gründerteams von Prefiro und SQUR auf ganzer Linie und wurden als Gewinner des ersten Startup:Kraichgau Award ausgezeichnet. Daneben wurden auch die Nominierten BeamCase und Previty für ihre innovativen Geschäftsideen gewürdigt. Alle vier Finalisten erhalten eine kostenfreie Mitgliedschaft für ein Jahr im Digital Hub Region Bruchsal e.V., individuelle Beratungsleistungen sowie einen Arbeitsplatz im neuen sogenannten “Home of Tech” auf dem TRIWO-Gelände. Die beiden Preisträger erhalten darüber hinaus jeweils 2.500 Euro in bar sowie ein Jahr lang ein attraktives eigenes Büro kostenfrei im „Home auf Tech“. Sponsoren dieser Preise sind die Sparkasse Kraichgau, die Volksbank Kraichgau und die TRIWO AG.

Die Gewinner und Jury-Mitglieder des diesjährigen Startup Kraichgau Award

 

Der Startup:Kraichgau Award wird von der Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH gemeinsam mit dem Digital Hub Region Bruchsal e.V. veranstaltet und verfolgt das Ziel, Gründungen mit Wachstumspotenzial sichtbar zu machen und zu unterstützen. Außerdem fördert der Preis den Austausch zwischen Startups und bestehenden Unternehmen.

Einer der beiden Preisträger ist Prefiro. Das fünfköpfige Team um Gründer Lorenzo di Leo entwickelt KI- und roboterbasierte Erntemaschinen für den Gemüseanbau, um die selektive Ernte zu automatisieren und Kosten zu senken. Die Lösung ist als traktormontiertes System gedacht und soll sich in bestehende Abläufe bspw. bei der Spargelernte integrieren lassen. Erntehelfermangel hiesiger Produzenten gehören so der Vergangenheit an.

Der zweite Sieger des Awards heißt SQUR. Dahinter verbirgt sich ein Trio um Gründer Adam Lundqvist. Das     Startup bietet eine Self-Service-Plattform im Bereich IT-Sicherheit. Sie bietet Mittelständlern die Möglichkeit, so genannte Penetrationstests ihrer Systeme mithilfe von KI-Agenten selbst und autonom durchzuführen. Das spart viel Zeit und Geld im Vergleich zu herkömmlichen Sicherheitsprüfungen, für die meist externe Experten beauftragt werden müssen.

Bis ins Finale geschafft haben es außerdem zwei weitere Teams. BeamCase entwickelt und baut modulare, kompakte Computergehäuse, die auf individuelle technische Anforderungen, Platzverhältnisse und Designwünsche zugeschnitten sind. Previty wiederum ist ein KI-gestützter Compliance-Checker, der Code und Dokumentation analysiert und gegen IT-Sicherheitsrichtlinien prüft – nach dem Prinzip „Compliance by Design“.

 

„Die Startups, die wir heute auszeichnen, sind morgen vielleicht wichtige Arbeitgeber“, sagte Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH, bei der Preisverleihung. „Gründungen sind ein zentraler Motor für Innovation und wirtschaftliche Dynamik der Region”.

Niklas Rauber, geschäftsführender Vorstand des Digital Hub Region Bruchsal e.V., betonte: „Startups brauchen mehr als eine gute Idee. Sie brauchen ein gedeihliches Umfeld, das sie fordert, fördert und vernetzt. Genau das bieten wir im HubWerk01: einen Ort für Innovationen und Unternehmertum.“

Der Bruchsaler Oberbürgermeister Sven Weigt, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der beiden veranstaltenden Organisationen ist, übergab den Gewinnern persönlich die Preise und würdigte ihr Engagement: „Sie zeigen, dass es sich lohnt, die Ärmel hochzukrempeln und ein Unternehmen hier am Standort aufzubauen“, so Weigt. „Der Startup:Kraichgau Award macht ihre frischen Ideen, ihre faszinierenden Technologien und ihren Mut sichtbar. Ich bin begeistert, wie viel Innovationskraft in unserer Wirtschaftsregion Bruchsal vorhanden ist!“

Die Finalisten und Jury-Mitglieder des diesjährigen Startup Kraichgau Award

Nach der erfolgreichen Premiere wird der Startup:Kraichgau Award von nun an jährlich aufgelegt. Die Ausschreibung für den Preis 2027 ist für Dezember 2026 geplant.

 

Die Mitglieder der Jury des Startup:Kraichgau Awards

  • Rüdiger Bäcker,
    Business Angel und Startup-Investor
  • Peter Breuer,
    Gründer und Geschäftsführer, MP-SOFT-4-U GmbH
  • Johanna Claussen,
    Gründerin, Pionix GmbH
  • Markus Eßlinger,
    Firmenkundenleiter, Volksbank Kraichgau eG
  • Stefan Huber,
    Geschäftsführer, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH
  • Niklas Rauber,
    geschäftsführender Vorstand, Digital Hub Region Bruchsal e.V.
  • Timo Richter,
    Firmenkundenleiter, Sparkasse Kraichgau
  • Jürgen Riffel,
    Business Angel und Startup-Investor
  • Dirk Schweinberger,
    Geschäftsführer, tech-solute GmbH
  • Johannes Sieringer
    Vorstandsmitglied, TRIWO AG

 

Infos zum Startup:Kraichgau Award

Der Startup:Kraichgau Award wurde von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal gemeinsam mit dem Digital Hub Region Bruchsal e.V. ins Leben gerufen. Ziel ist es, unternehmerische Innovation in der Wirtschaftsregion Bruchsal gezielt zu fördern und den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Partner des Gründerpreises sind die TRIWO AG, Sparkasse Kraichgau und Volksbank Kraichgau.

 

Weitere Informationen:

www.startup-kraichgau-award.de

 

Statements der Sponsoringpartner

Markus Eßlinger, Abteilungsleiter Firmenkunden Region Bruchsal-Bretten, Volksbank Kraichgau: „Gründungen sind ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Startups bringen neue Ideen, neue Technologien und unternehmerischen Mut mit. Der Startup:Kraichgau Award ist dafür eine starke Plattform.“

Timo Richter, Abteilungsdirektor Firmenkunden und stellvertretendes Vorstandsmitglied, Sparkasse Kraichgau: „Innovative Gründungen sind ein zentraler Bestandteil einer lebendigen Wirtschaftsstruktur. Sie schaffen neue Perspektiven, treiben technologische Entwicklungen voran und stärken langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Der Startup:Kraichgau Award zeigt, wie viel Potenzial in den Ideen und Teams aus dem Kraichgau steckt.“

Johannes Sieringer, Vorstandsmitglied, TRIWO AG: „Innovationen brauchen Raum – im übertragenen wie im wörtlichen Sinne. Mit dem “Home of Tech” auf dem TRIWO-Gelände möchten wir Startups ein Umfeld bieten, in dem sie ihre Ideen weiterentwickeln und wachsen können. Der Startup:Kraichgau Award bringt genau die Gründerinnen und Gründer zusammen, die unsere Region mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen voranbringen.“

Kultur macht Mut am 23.02., 18:00 Uhr im HubWerk01 - Diskussionsveranstaltung

Kultur macht Mut! Neue Wege für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft: Zukunftsdiskussion moderiert von Adrienne Braun

Diese Zukunftsdiskussion bringt führende Stimmen aus Wirtschaft, Politik und Kultur zusammen, um zentrale Fragen zur nachhaltigen und resilienten Entwicklung unserer Region zu erörtern. Unter dem Titel „Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen“ entsteht im HubWerk01 in Bruchsal ein Raum für Austausch, Perspektivwechsel und neue Allianzen zwischen gesellschaftlichen Akteuren.

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Zukunftsdiskussion „Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen“, die im Rahmen von „Kultur macht Mut! Neue Wege für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ stattfindet. Die KulturRegion Karlsruhe lädt hierzu in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Landesgruppe Baden-Württemberg, ins HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V. nach Bruchsal ein.

Der Veranstalter formuliert die Zielsetzung so:“Im Rahmen der Veranstaltung sollen neue Allianzen, Modelle und Lösungsansätze diskutiert werden, die eine nachhaltige, resiliente Entwicklung für Land und Region ermöglichen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Dimensionen gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren können – und was von der kommunalen und überkommunalen Politik erwartet wird.“

Hochkarätig besetztes Panel zur Zukunftsdiskussion

Das Diskussionspanel wird moderiert von Adrienne Braun. Auf dem Podium diskutieren:

  • Alexander Becker, Leiter des Max-Reger-Instituts Karlsruhe

  • Sara Dahme, Kulturvermittlerin Stuttgart

  • Volker Hasbargen, Präsident der IHK Karlsruhe

  • Martina Pfister, Dezernentin für Kultur, Bürgerservice und Kreativwirtschaft Heidelberg

  • Wolf E. Rahlfs, Intendant der Badischen Landesbühne

Das Panel bringt Perspektiven zusammen, die in dieser Kombination selten an einem Tisch sitzen – genau darin liegt der Mehrwert: Fakten, Meinungen und Menschen treffen aufeinander, um neue Sichtweisen zu ermöglichen und die nächsten Schritte für die Region greifbar zu machen.

Warum das für Unternehmen relevant ist

Transformation betrifft längst nicht nur einzelne Branchen oder politische Ebenen. Unternehmen stehen gleichzeitig vor Fachkräftefragen, Innovationsdruck, Standortthemen und dem Anspruch, attraktiv, resilient und handlungsfähig zu bleiben. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen – und vor allem Netzwerke, in denen unterschiedliche Akteure gemeinsam Lösungen entwickeln.

Unterstützung durch die WFG Region Bruchsal

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal unterstützt diese Veranstaltung sehr gerne. Solche Formate passen zu unserem Auftrag: Wir bringen die Region an einen Tisch und fördern den Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren. Denn Zukunft entsteht dort, wo man nicht nebeneinander her arbeitet – sondern miteinander gestaltet.

Wir laden Sie herzlich ein: Seien Sie dabei, hören Sie zu, diskutieren Sie mit und nehmen Sie neue Impulse für Ihre Organisation und Ihr Umfeld mit.

Veranstaltungsdetails – Zukunftsdiskussion:

Wann? Montag, 23.03.2026, 18:00 Uhr


Wo? HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V., Werner-von-Siemens-Straße 2–6 / Gebäude 5137c, 76646 Bruchsal


Anmeldung: kostenfrei unter: https://eveeno.com/947123714

WFG Region Bruchsal und Barmer stärken Fachkräftesicherung mit Praxisformat im Thermarium Bad Schönborn 

Wie können Geschäftsführungen in angespannten Zeiten handlungsfähig bleiben und Mitarbeitende wirksam motivieren? Mit dieser Fragestellung setzte sich die Veranstaltung „Resilienz in der Geschäftsführung. Mitarbeitenden-Motivation in schwierigen Zeiten“ am 26. Februar 2026 im Thermarium Bad Schönborn auseinander. Hier nutzen rund 30 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus der Region das Format mit Vorträgen, Impulsen und Gruppenarbeiten. Es ging um konkrete Ansätze für die Fachkräftesicherung, den Führungsalltag und den Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung ist Teil des Themenfeldes Fachkräftesicherung der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG). Sie wurde als Baustein der Zusammenarbeit mit der Barmer umgesetzt. Ziel der Kooperation ist es, Unternehmen in der Region mit praxisnahen Themen zu unterstützen, die unmittelbar zur Bindung und Entwicklung von Mitarbeitenden beitragen. 

 

Praxisbeispiele und Tipps für resiliente Führung

Nach der Begrüßung stellte Markus Hoppe, Geschäftsführer des Thermariums Bad Schönborn, das Haus vor und berichtete über Resilienz und die Unterstützung der Mitarbeitenden während der COVID-Krise. Im zweiten Impuls sprach Steffen Ott, Regionalgeschäftsführer der Barmer, über Resilienz in der Unternehmensspitze und die Bedeutung von Stabilität und Orientierung durch Führung. Daran anschließend zeigten Daniel Wensauer-Sieber und Elke Sieber (swsp transform) praxisnah auf, welche Hebel Geschäftsführungen nutzen können, um Motivation zu stärken, Klarheit zu schaffen und Veränderungsfähigkeit systematisch zu fördern. In den Gruppenarbeiten wurden diese Ansätze vertieft und auf konkrete Situationen aus dem Führungsalltag der Teilnehmenden übertragen. 

 

Fachkräftesicherung als Aufgabe der Wirtschaftsförderung 

„Fachkräftesicherung beginnt nicht erst beim Recruiting. Sie entsteht vor allem dort, wo Unternehmen Mitarbeitende halten, entwickeln und motivieren können. Und: das gelingt nur mit klarer, resilienzfähiger Führung“, sagt Lars Grabenschröer, Prokurist der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH. Genau deshalb setze man als WFG gemeinsam mit Partnern wie der Barmer auf Formate, die nicht nur informieren, sondern die Teilnehmenden aktiv ins Arbeiten bringen. “Wir vernetzen Unternehmen, schaffen Austausch auf Augenhöhe und machen Impulse direkt anwendbar – damit die Unternehmen in der Region Bruchsal zukunftsfähig bleiben”, so Grabenschröer. 

Die WFG verfolgt die Mission, die Region an einen Tisch zu bringen. Als interkommunale Plattform vernetzt sie Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und weitere Akteure. Sie entwickelt bedarfsorientierte Angebote und initiiert Projekte, die Innovation ermöglichen und wirtschaftlichen Wandel beschleunigen. All diese Aktivitäten fördern die Vision, einer Region Bruchsal als wirtschaftlicher Zukunftsmotor dank einer innovativen Wirtschaftsförderung. 

Startschuss für MoPilot – ein Projekt, das Mobilität in ländlichen Räumen digitaler und nutzerfreundlicher machen soll.

MoPilot ist der Name des KI-gestützten Mobilitätsassistenten, der speziell für Menschen auf dem Land vernetzte und nachhaltige Mobilitätsangebote besser nutzbar machen soll. Das Projekt wurde am 22. Januar 2026 in Berlin von Martina Engelhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, als besonders vorbildlich ausgezeichnet. Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Reinhard Sczech von der Vianova eG als Projektleiter und von Christian Will von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH.

MoPilot soll künftig Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu nachhaltiger Mobilität wie Carsharing deutlich erleichtern. Über eine dialogorientierte Bedienung können Informationen zu Verfügbarkeit, Buchung, Kosten oder Unterstützung bei Problemen einfach abgefragt werden. Ziel ist es, Mobilität im ländlichen Raum verständlicher, alltagstauglicher und inklusiver zu gestalten – insbesondere auch für ältere Menschen oder Personen mit wenig digitaler Erfahrung.

Prämierung des Projekts MoPilot in Berlin. V.l.n.r.: Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat; Christian Will, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH; Reinhard Sczech, Vianova eG; Prof. Dr. Engel Arkenau, Digitalisierungsbeauftragte des BMLEH

 

Projektleiter Reinhard Sczech von der Vianova eG betonte, dass MoPilot gezielt dort ansetze, wo bestehende Mobilitätsangebote häufig an ihre Grenzen stoßen: bei der Nutzung. Statt komplexer Anwendungen oder unterschiedlicher Plattformen bündele der KI-Bot relevante Informationen und mache sie in natürlicher Sprache zugänglich. Damit werde nicht nur die Nutzung vereinfacht, sondern auch die Akzeptanz nachhaltiger Mobilitätsangebote insgesamt erhöht.

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH begleitet das Projekt und stellt die Verbindung zu den privaten Nutzerinnen und Nutzern, Firmen und Kommunen in der Wirtschaftsregion Bruchsal her. Christian Will hob hervor, dass die Region mit ihren Gemeinden, engagierten lokalen Akteuren und dem bestehenden ZEO Carsharing System ein geeignetes Umfeld biete, um neue digitale Lösungen praxisnah weiterzuentwickeln und in bestehende Strukturen einzubetten.

MoPilot wird von der Vianova eG als Projektleitung verantwortet und gemeinsam mit der Reboot Mobility GmbH, der WFG Bruchsal sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg umgesetzt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Projektleitung, Technologiepartnern und regionalen Akteuren soll sicherstellen, dass der KI-Assistent konsequent am tatsächlichen Nutzen für Anwenderinnen und Anwender ausgerichtet ist.

Mit dem Startup:Kraichgau Award starten die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und der Digital Hub Region Bruchsal e.V. eine neue, strategisch angelegte Initiative zur För-derung von Startups, Gründungen und innovativen Geschäftsmodellen im Kraichgau. Ziel des Awards ist es, Gründerinnen und Gründer frühzeitig zu unterstützen, unternehmerische Ideen sichtbar zu machen und den Wirtschaftsraum Bruchsal und Kraichgau langfristig als leistungsfähigen Innovationsstandort zu positionieren.


Der Startup:Kraichgau Award ist dabei bewusst mehr als eine einmalige Auszeichnung für Startups. Er versteht sich als Baustein moderner Wirtschaftsförderung, der Gründungen und Startups mit etablierten Unternehmen, Finanzpartnern, Business Angels und regionalen Akteuren zusammenbringt. Innovation soll nicht nur ausgezeichnet, sondern nachhaltig begleitet, vernetzt und damit in regionale Wertschöpfung überführt werden.

Ablauf des Startup:Kraichgau Award

Der Award ist als mehrstufiges Verfahren konzipiert. In einer offenen Bewerbungsphase können sich Startups und Gründer:innen mit ihren Geschäftsideen online bis zum 12. Februar 2026 bewerben. Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die Ideen anhand transparenter Kriterien wie Innovationsgrad, Marktpotenzial und regionaler Wirkung.
Den Abschluss bildet die öffentliche Auszeichnung der Gewinner:innen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 16. März 2026. Verbunden ist dies mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für die beiden Gewinner-Startups, mit Sichtbarkeit, Netzwerkzugang und konkreten Unterstützungsangeboten. So erhalten die Gewinner

• 12 Monate kostenfreie Co-Working-Plätze in der Startup-Area auf dem Triwo-Gelände
• HubWerk01 Mitgliedschaft (kostenlos für ein Jahr),
• professionelles Mentoring und Beratungsdienstleistungen von Business Angels und Branchenexperten
• Zugang zum regionalen Unternehmensnetzwerk für wert-volle Geschäftskontakte
• Medienberichterstattung und PR-Unterstützung

 

Wen spricht der Startup:Kraichgau Award an?

Der Startup:Kraichgau Award richtet sich an Startups und junge Unternehmen in der frühen Entwicklungs- und Wachstumsphase ebenso wie an Gründer:innen mit neuen, zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Angesprochen werden sowohl technologiegetriebene Gründungen als auch innovative Dienstleistungs- und Industrie-Startups. Voraussetzung ist ein klarer Bezug zum Wirtschaftsstandort Bruchsal oder eine erkennbare Perspektive, hier wirtschaftlich wirksam zu werden.

Bewerbung und Teilnahme

Die Bewerbung für den Startup:Kraichgau Award erfolgt online über die Website www.startup-kraichgau-award.de. Dort finden Interessierte alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ab-lauf, Bewertungskriterien und Fristen. Die Bewerbung ist be-wusst niedrigschwellig gehalten, um möglichst vielen innovativen Ideen den Zugang zu ermöglichen und Hemmschwellen abzubauen.

Statements der Veranstalter

„Der Startup:Kraichgau Award ist Teil einer strategischen Weiterentwicklung der regionalen Wirtschaftsförderung“, betont Stefan Huber, Geschäftsführer, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Wir wollen Gründungen frühzeitig sichtbar machen, gezielt unterstützen und dauerhaft in regionale Netzwerke einbinden. Innovation ist ein zentraler Standortfaktor für unseren Wirtschaftsstandort – und genau hier setzen wir an.“

Auch Niklas Rauber, Geschäftsführender Vorstand des Digital Hub Region Bruchsal e.V. sieht im Award einen wichtigen Hebel für die Region: „Innovation entsteht dort, wo Menschen, Ideen und Räume zusammenkommen. Das HubWerk01 ist dafür der absolut richtige Ort, wie bereits einige Erfolgsgeschichten aus unserem Netzwerk gezeigt haben.”

Starke Partner aus Wirtschaft und Finanzwelt

Ein zentraler Baustein des Startup:Kraichgau Award ist die Einbindung regionaler Partner. Die TRIWO als Betreiber des Triwo-Parks plant, Startups künftig nicht nur Flächen, sondern auch Infrastruktur und Entwicklungsperspektiven zur Verfügung zu stellen. „Der Award ist für uns ein wichtiger Schritt, um Gründungen frühzeitig mit einem unternehmerischen Umfeld zu verknüpfen“, so Johannes Sieringer, Vorstand der TRIWO.

Als regionale Finanzpartner begleiten die Sparkasse Kraichgau und die Volksbank Kraichgau den Startup:Kraichgau Award nicht nur finanziell – sie stellen u.a. die Gewinnerpreise in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Beide regionalverwurzelten Institute sehen Gründungen und innovative Unternehmen als zentrale Treiber für die wirtschaftliche Zukunft der Region.
„Startups und junge Unternehmen bringen neue Ideen, Dynamik und Beschäftigung in die Region. Als Sparkasse Kraichgau ist es unser Anspruch, Gründerinnen und Gründer sowie den unternehmerischen Mittelstand frühzeitig zu begleiten und ihnen verlässliche Perspektiven zu bieten“, sagt Timo Richter, Abteilungsleiter Firmenkunden der Sparkasse Kraichgau.
Auch die Volksbank Kraichgau betont die Bedeutung regionaler Gründungen für nachhaltige Wertschöpfung. „Unternehmerischer Mut und Innovationskraft sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Mit unserem Engagement beim Startup:Kraichgau Award unterstützen wir gezielt Gründerinnen und Gründer dabei, aus Ideen tragfähige Unternehmen zu entwickeln“, erklärt Markus Eßlinger, Abteilungsleiter Firmenkunden, Volksbank Kraichgau.

Ein Signal für die wirtschaftliche Zukunft des Kraichgaus

Mit dem Startup:Kraichgau Award setzen Wirtschaftsförderung, Innovationsakteure und Partner ein gemeinsames Signal: für mehr Sichtbarkeit von Gründungen, für gezielte Unterstützung unternehmerischer Ideen und für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Kraichgau.

Weitere Informationen zum Startup:Kraichgau Award und zur Anmeldung zum Award entnehmen Sie der Internetseite: www.startup-kraichgau-award.de

 

Der Startup:Kraichgau Award wird unterstützt von Startup BW der Initiative zur Förderung von Startup-Unternehmen (Startup LÄND BW) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

InnoPartner Kraichgau bringt mittelständische Unternehmen und Tech-Start-ups zusammen und stößt zwischen ihnen passgenaue Innovationsprojekte an. Hierfür gibt es bald eine neue, unbürokratische Förderung, die wir Unternehmen in der Region Bruchsal vorstellen:

InnoPartner-Informationsveranstaltung

„Innovationsgutschein Mittelstand trifft Startup“

am Mittwoch, 17. Dezember 2025, von 9:00 bis 10:00 Uhr

– online –

Jonas Jungbauer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg präsentiert das nagelneue Förderprogramm Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Startups“ des Landes und steht für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss daran zeigt das Team der InnoPartner auf, wie Unternehmen konkrete Projektideen generieren und geeignete Startups bzw. Unternehmen als Partner finden können.

Hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung und weiteren Informationen:

 

InnoPartner ist die gemeinsame Initiative der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal, der Stabstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises und der InnoWerft. Seit 2020 wurden bei mehr als 20 Events über 1.400 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Startups miteinander in Verbindung gebracht

– Knapp 1.500 Besucherinnen und Besucher informierten sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten
– Rund 400 Lehrstellen und duale Studienangebote weiterhin online verfügbar
– Hauptsponsoren GLOBUS HANDELSHOF, GLOBUS BAUMARKT, GMM PFAUDLER, SEW EURODRIVE und SULZER PUMPEN unterstützten die Veranstaltung

 

Bruchsal/Waghäusel, 30.11.25

Mit großem Interesse fand am Samstag, den 22. November 2025, die diesjährige Regionale Ausbildungsbörse in der Wagbachhalle Wiesental statt. Knapp 1.500 Jugendliche und Eltern aus der gesamten Region nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über Ausbildungswege, Praktika und duale Studiengänge zu informieren. Die rund 70 ausstellenden Unternehmen zeigten sich sehr zufrieden mit dem regen Austausch und den vielen intensiven und qualitativ hochwertigen Gesprächen.

Auch in diesem Jahr bot die Messe einen breiten Überblick über die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten in der Region Karlsruhe. Alle angebotenen Ausbildungs-, Studien- und Praktikumsplätze sind weiterhin online unter www.sprungbrett-ausbildung.de/ausbildungsstellen abrufbar und ermöglichen Interessierten eine gezielte Orientierung auch nach der Veranstaltung.

Großen Anklang fand erneut die Sonderfläche „Faszination Handwerk“, die praktische Einblicke in gewerblich-technische Berufsfelder bot. Schülerinnen und Schüler stellten dort unter Anleitung kleine Werkstücke her und konnten verschiedene handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren. Die Aktionsfläche wurde, wie bereits im Vorjahr, von Innungen der Region Bruchsal gestaltet.

 

Ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung kam auch in diesem Jahr von den Hauptsponsoren: GLOBUS, GLOBUS BAUMARKT, GMM PFAUDLER, SEW-EURODRIVE sowie SULZER PUMPEN. Sie unterstützten die Ausbildungsbörse maßgeblich und unterstrichen damit ihr starkes Engagement für die Nachwuchsförderung in der Region.

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und die Stadt Waghäusel zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe.

Die nächste Regionale Ausbildungsmesse – Markt der Berufe findet am 18. April 2026 in Ubstadt in der Sport- und Kulturhalle statt. Die Veranstaltung wird im etablierten Format und bewährten Setting durchgeführt und bietet Schülerinnen, Schülern und Eltern erneut eine umfassende Orientierung zu Ausbildungs- und Berufsperspektiven.
Der Markt der Berufe in Ubstadt-Weiher wird im jährlichen Wechsel mit der Ausbildungsmesse in Bruchsal ausgerichtet. Entsprechend findet die nächste Bruchsaler Ausbildungsbörse turnusgemäß am 10. April 2027 statt.