Der InnovationDay im HubWerk01 in Bruchsal war ein voller Erfolg.

Herr Philipp Reichenbach, Hochschule Karlsruhe

 

Auch ein autonom fahrender Lieferroboter präsentierte sich den interessierten Besuchern

Am 15.10.2021 fand der zweite InnovationDay des efeuCampus in Bruchsal statt.

Unter Corona konformen Bedingungen präsentierte das Forschungsprojekt efeuCampus am Freitag rund 200 Menschen seine Ideen, Visionen und Ziele im HubWerk01. Der InnovationDay ist der interaktive Mitmach-Tag des Projekts, der für die Bürgerinnen und Bürger in Bruchsal und der Region veranstaltet wird. Die WFG ist assoziierter Partner von efeuCampus und Gründungsmitglied im HubWerk01

Live-Demonstrationen der autonom fahrenden Lieferroboter

Zum ersten Mal wurde das autonom fahrende Lieferfahrzeug, eines der zentralen Elemente des Forschungsprojekts efeuCampus, der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Es gab kurze Präsentationen des efeuLog-Liefersystems, in denen das Fahrzeug ein Paket auf unterschiedliche Art und Weise zum Empfänger brachte. Zusätzlich brachte der Moderator Martin Besinger des SWR Studio Karlsruhe die Live-Demonstration der Fahrzeuge per „onreport“ auf die HubWerk01- Bühne.

Innovative Lösungen für die urbane Logistik

Nach der Begrüßung und Eröffnung durch die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und den CCO der efeuCampus Bruchsal GmbH Prof. Dr. Hartmut Ayrle hielt der Head of Strategy & Execution der Volocopter GmbH Michael Hillermeier einen kurzen Keynote-Vortrag. Anschließend hatten Schülerinnen und Schüler aus der Region die Möglichkeit, in Kurzpräsentationen ihre kreativen Ideen für einen Tag im Leben eines Anwohners oder einer Anwohnerin des efeuQuartiers vorzustellen. Wieder mit dabei war auch das Robotik-Team Cassapeia, welches das Testareal des Forschungsprojekts, die Dragonerkaserne in Bruchsal, in Kleinformat nachbaute. Hier bringen autonome LEGO-Technik-Fahrzeuge die Transportgüter an die Häuser der Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Konsortialpartner des Projekts efeuCampus, die SEW-Eurodrive, die big. bechtold-gruppe, die Hochschule Karlsruhe, das FZI Forschungszentrum Informatik, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die PTV Group, stellten ihre Projektinhalte zusätzlich an Infoständen aus und tauschten sich mit Projektinteressierten über das Projekt efeuCampus aus. Erstmals war z.B. die efeu-Nutzerapp zu sehen, die vom FZI ausgestellt wurde. Die HKA brachte die Wissensdatenbank, den virtuellen Showroom und ein selbstgebautes Golfkart mit, was für die TÜV-Prüfung von autonom fahrenden Fahrzeugen genutzt werden soll.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des HubWerk01 pitchten ihre Geschäftsideen und zeigten an ihren Ständen ihre innovativen Entwicklungen für die Städte von Morgen. Der Begeisterbus von der Auerbach Stiftung und dem Z-LAB machte seinem Namen alle Ehre – und zeigte interaktiv, wie spannend, vielseitig und kreativ Informatik sein kann. Außerdem stellten Tech-Solute in kleinen Führungen ihre Entwicklungen vor und die Innovateure von Alpha-Protein zeigten stolz ihre vollautomatisierte Mehlwurmzucht. Auch die jungen Aussteller von Cassapeia waren wieder mit dabei und bauten ihre Miniatur-Version des efeuLog-Systems im HubWerk01 auf.

 

Über das Projekt efeuCampus

efeuCampus macht Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig – mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und der Region bei den Themen autonomes Fahren, Smart City und Künstliche Intelligenz eine Vorreiterrolle zu verschaffen.

Das durch die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) als Lead-Partner begleitete Projekt efeuCampus Bruchsal wird ermöglicht durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie durch die Unterstützung der Europäischen Union. Weiterhin wird das Leuchtturmprojekt efeuCampus finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Innovation und Energiewende. Das Gesamtprojekt wird umgesetzt durch das Konsortium bestehend aus SEW-EURODRIVE, der Hochschule Karlsruhe – University of Applied Sciences, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem FZI Forschungszentrum Informatik, der PTV Group und der b.i.g. Bechtold Ingenieurgesellschaft.