Kultur macht Mut am 23.02., 18:00 Uhr im HubWerk01 - Diskussionsveranstaltung

Kultur macht Mut! Neue Wege für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft: Zukunftsdiskussion moderiert von Adrienne Braun

Diese Zukunftsdiskussion bringt führende Stimmen aus Wirtschaft, Politik und Kultur zusammen, um zentrale Fragen zur nachhaltigen und resilienten Entwicklung unserer Region zu erörtern. Unter dem Titel „Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen“ entsteht im HubWerk01 in Bruchsal ein Raum für Austausch, Perspektivwechsel und neue Allianzen zwischen gesellschaftlichen Akteuren.

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Zukunftsdiskussion „Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen“, die im Rahmen von „Kultur macht Mut! Neue Wege für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ stattfindet. Die KulturRegion Karlsruhe lädt hierzu in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Landesgruppe Baden-Württemberg, ins HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V. nach Bruchsal ein.

Der Veranstalter formuliert die Zielsetzung so:“Im Rahmen der Veranstaltung sollen neue Allianzen, Modelle und Lösungsansätze diskutiert werden, die eine nachhaltige, resiliente Entwicklung für Land und Region ermöglichen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Dimensionen gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren können – und was von der kommunalen und überkommunalen Politik erwartet wird.“

Hochkarätig besetztes Panel zur Zukunftsdiskussion

Das Diskussionspanel wird moderiert von Adrienne Braun. Auf dem Podium diskutieren:

  • Alexander Becker, Leiter des Max-Reger-Instituts Karlsruhe

  • Sara Dahme, Kulturvermittlerin Stuttgart

  • Volker Hasbargen, Präsident der IHK Karlsruhe

  • Martina Pfister, Dezernentin für Kultur, Bürgerservice und Kreativwirtschaft Heidelberg

  • Wolf E. Rahlfs, Intendant der Badischen Landesbühne

Das Panel bringt Perspektiven zusammen, die in dieser Kombination selten an einem Tisch sitzen – genau darin liegt der Mehrwert: Fakten, Meinungen und Menschen treffen aufeinander, um neue Sichtweisen zu ermöglichen und die nächsten Schritte für die Region greifbar zu machen.

Warum das für Unternehmen relevant ist

Transformation betrifft längst nicht nur einzelne Branchen oder politische Ebenen. Unternehmen stehen gleichzeitig vor Fachkräftefragen, Innovationsdruck, Standortthemen und dem Anspruch, attraktiv, resilient und handlungsfähig zu bleiben. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen – und vor allem Netzwerke, in denen unterschiedliche Akteure gemeinsam Lösungen entwickeln.

Unterstützung durch die WFG Region Bruchsal

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal unterstützt diese Veranstaltung sehr gerne. Solche Formate passen zu unserem Auftrag: Wir bringen die Region an einen Tisch und fördern den Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren. Denn Zukunft entsteht dort, wo man nicht nebeneinander her arbeitet – sondern miteinander gestaltet.

Wir laden Sie herzlich ein: Seien Sie dabei, hören Sie zu, diskutieren Sie mit und nehmen Sie neue Impulse für Ihre Organisation und Ihr Umfeld mit.

Veranstaltungsdetails – Zukunftsdiskussion:

Wann? Montag, 23.03.2026, 18:00 Uhr


Wo? HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V., Werner-von-Siemens-Straße 2–6 / Gebäude 5137c, 76646 Bruchsal


Anmeldung: kostenfrei unter: https://eveeno.com/947123714

Mit dem Startup:Kraichgau Award starten die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und der Digital Hub Region Bruchsal e.V. eine neue, strategisch angelegte Initiative zur För-derung von Startups, Gründungen und innovativen Geschäftsmodellen im Kraichgau. Ziel des Awards ist es, Gründerinnen und Gründer frühzeitig zu unterstützen, unternehmerische Ideen sichtbar zu machen und den Wirtschaftsraum Bruchsal und Kraichgau langfristig als leistungsfähigen Innovationsstandort zu positionieren.


Der Startup:Kraichgau Award ist dabei bewusst mehr als eine einmalige Auszeichnung für Startups. Er versteht sich als Baustein moderner Wirtschaftsförderung, der Gründungen und Startups mit etablierten Unternehmen, Finanzpartnern, Business Angels und regionalen Akteuren zusammenbringt. Innovation soll nicht nur ausgezeichnet, sondern nachhaltig begleitet, vernetzt und damit in regionale Wertschöpfung überführt werden.

Ablauf des Startup:Kraichgau Award

Der Award ist als mehrstufiges Verfahren konzipiert. In einer offenen Bewerbungsphase können sich Startups und Gründer:innen mit ihren Geschäftsideen online bis zum 12. Februar 2026 bewerben. Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die Ideen anhand transparenter Kriterien wie Innovationsgrad, Marktpotenzial und regionaler Wirkung.
Den Abschluss bildet die öffentliche Auszeichnung der Gewinner:innen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 16. März 2026. Verbunden ist dies mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für die beiden Gewinner-Startups, mit Sichtbarkeit, Netzwerkzugang und konkreten Unterstützungsangeboten. So erhalten die Gewinner

• 12 Monate kostenfreie Co-Working-Plätze in der Startup-Area auf dem Triwo-Gelände
• HubWerk01 Mitgliedschaft (kostenlos für ein Jahr),
• professionelles Mentoring und Beratungsdienstleistungen von Business Angels und Branchenexperten
• Zugang zum regionalen Unternehmensnetzwerk für wert-volle Geschäftskontakte
• Medienberichterstattung und PR-Unterstützung

 

Wen spricht der Startup:Kraichgau Award an?

Der Startup:Kraichgau Award richtet sich an Startups und junge Unternehmen in der frühen Entwicklungs- und Wachstumsphase ebenso wie an Gründer:innen mit neuen, zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Angesprochen werden sowohl technologiegetriebene Gründungen als auch innovative Dienstleistungs- und Industrie-Startups. Voraussetzung ist ein klarer Bezug zum Wirtschaftsstandort Bruchsal oder eine erkennbare Perspektive, hier wirtschaftlich wirksam zu werden.

Bewerbung und Teilnahme

Die Bewerbung für den Startup:Kraichgau Award erfolgt online über die Website www.startup-kraichgau-award.de. Dort finden Interessierte alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ab-lauf, Bewertungskriterien und Fristen. Die Bewerbung ist be-wusst niedrigschwellig gehalten, um möglichst vielen innovativen Ideen den Zugang zu ermöglichen und Hemmschwellen abzubauen.

Statements der Veranstalter

„Der Startup:Kraichgau Award ist Teil einer strategischen Weiterentwicklung der regionalen Wirtschaftsförderung“, betont Stefan Huber, Geschäftsführer, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Wir wollen Gründungen frühzeitig sichtbar machen, gezielt unterstützen und dauerhaft in regionale Netzwerke einbinden. Innovation ist ein zentraler Standortfaktor für unseren Wirtschaftsstandort – und genau hier setzen wir an.“

Auch Niklas Rauber, Geschäftsführender Vorstand des Digital Hub Region Bruchsal e.V. sieht im Award einen wichtigen Hebel für die Region: „Innovation entsteht dort, wo Menschen, Ideen und Räume zusammenkommen. Das HubWerk01 ist dafür der absolut richtige Ort, wie bereits einige Erfolgsgeschichten aus unserem Netzwerk gezeigt haben.”

Starke Partner aus Wirtschaft und Finanzwelt

Ein zentraler Baustein des Startup:Kraichgau Award ist die Einbindung regionaler Partner. Die TRIWO als Betreiber des Triwo-Parks plant, Startups künftig nicht nur Flächen, sondern auch Infrastruktur und Entwicklungsperspektiven zur Verfügung zu stellen. „Der Award ist für uns ein wichtiger Schritt, um Gründungen frühzeitig mit einem unternehmerischen Umfeld zu verknüpfen“, so Johannes Sieringer, Vorstand der TRIWO.

Als regionale Finanzpartner begleiten die Sparkasse Kraichgau und die Volksbank Kraichgau den Startup:Kraichgau Award nicht nur finanziell – sie stellen u.a. die Gewinnerpreise in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Beide regionalverwurzelten Institute sehen Gründungen und innovative Unternehmen als zentrale Treiber für die wirtschaftliche Zukunft der Region.
„Startups und junge Unternehmen bringen neue Ideen, Dynamik und Beschäftigung in die Region. Als Sparkasse Kraichgau ist es unser Anspruch, Gründerinnen und Gründer sowie den unternehmerischen Mittelstand frühzeitig zu begleiten und ihnen verlässliche Perspektiven zu bieten“, sagt Timo Richter, Abteilungsleiter Firmenkunden der Sparkasse Kraichgau.
Auch die Volksbank Kraichgau betont die Bedeutung regionaler Gründungen für nachhaltige Wertschöpfung. „Unternehmerischer Mut und Innovationskraft sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Mit unserem Engagement beim Startup:Kraichgau Award unterstützen wir gezielt Gründerinnen und Gründer dabei, aus Ideen tragfähige Unternehmen zu entwickeln“, erklärt Markus Eßlinger, Abteilungsleiter Firmenkunden, Volksbank Kraichgau.

Ein Signal für die wirtschaftliche Zukunft des Kraichgaus

Mit dem Startup:Kraichgau Award setzen Wirtschaftsförderung, Innovationsakteure und Partner ein gemeinsames Signal: für mehr Sichtbarkeit von Gründungen, für gezielte Unterstützung unternehmerischer Ideen und für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Kraichgau.

Weitere Informationen zum Startup:Kraichgau Award und zur Anmeldung zum Award entnehmen Sie der Internetseite: www.startup-kraichgau-award.de

 

Der Startup:Kraichgau Award wird unterstützt von Startup BW der Initiative zur Förderung von Startup-Unternehmen (Startup LÄND BW) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Preisverleihung familienfreundliche Unternehmen der Region Bruchsal

Preisverleihung im Rahmen der Frauenwirtschaftstage 2025 im HubWerk01 Bruchsal

Familienfreundlichkeit ist längst ein zentraler Baustein erfolgreicher Personal- und Unternehmensstrategie. Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg wurden am 17. Oktober 2025 im HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e. V. erneut Unternehmen ausgezeichnet, die in der Wirtschaftsregion Bruchsal beispielhaft zeigen, wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet werden kann. Gemeinsam ehrten die Stadt Bruchsal und die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG) 22 Unternehmen, die mit innovativen Konzepten überzeugen.

Impulse, Austausch und Wertschätzung

Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an der Preisverleihung teil. Oberbürgermeister Sven Weigt überreichte die Auszeichnungen persönlich. Im anschließenden Impulsvortrag zeigte Kirsten Frohnert, Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ (DIHK Service GmbH, Berlin), wie Unternehmen durch Familienfreundlichkeit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Monika Frank, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bruchsal, und Lars Grabenschröer, Prokurist der WFG Bruchsal, der durch die Präsentation der Preisträger führte. Beim anschließenden Get-together nutzten viele Gäste die Möglichkeit zum Austausch.

Best-Practice-Unternehmen 2025

Die Gewinner wurden – abhängig von der Unternehmensgröße – in drei Kategorien ausgezeichnet:

Kategorie: Weniger als 50 Beschäftigte

  • Brust & Partner GmbH, Innenarchitektur, Bad Schönborn
    Ausgezeichnet für eine besonders flexible Arbeitsorganisation, individuelle Lösungen und eine Kultur, die die Bedürfnisse von Mitarbeitenden ernst nimmt.

Kategorie: 50 bis 500 Beschäftigte

  • Tageselternverein Landkreis Nord e. V., Bruchsal
  • Händel GGG GmbH, Gebäudereinigung und Großhandel, Bruchsal

Beide Preisträger überzeugten die Jury mit einer stark ausgeprägten Vereinbarkeitskultur, verlässlichen Unterstützungsangeboten und hoher Sensibilität für familiäre Anforderungen.

Kategorie: Über 500 Beschäftigte

  • John Deere GmbH & Co. KG, Bruchsal
  • Globus Handelshof, Waghäusel

Beide Unternehmen zeigen, wie sich Familienfreundlichkeit strukturell verankern lässt – über betriebliche Kinderbetreuung, Pflegeangebote und flexible Arbeitszeitmodelle.

Ein Wettbewerb mit Signalwirkung für die Region

Bereits zum vierten Mal wurde der Wettbewerb „Familienfreundlich in der Wirtschaftsregion Bruchsal“ durchgeführt – getragen vom Arbeitskreis Vereinbarkeit Familie, Pflege und Beruf im Bündnis für Familie Bruchsal. Ziel ist es, Best Practices sichtbar zu machen und weitere Unternehmen zu ermutigen, das Thema aktiv anzugehen.

 

Familienfreundlichkeit als Standortfaktor

„Der Wettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie engagiert und kreativ Unternehmen in unserer Region das Thema Vereinbarkeit angehen. Familienfreundlichkeit ist längst ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsfaktor geworden – und Unternehmen, die hier vorangehen, sichern sich die Fachkräfte von heute und morgen. Genau deshalb ist dieser Wettbewerb so wichtig“, so *Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH. *Er schaffe Sichtbarkeit, inspiriere andere Betriebe und stärke die Attraktivität der gesamten Wirtschaftsregion. Sein besonderer Dank galt dabei der Stadt Bruchsal, die die Organisation des Wettbewerbs verantwortet und mit großem Einsatz dafür sorgt, dass diese Auszeichnung zu einem festen und bedeutenden Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung geworden sei.

 

OB Sven Weigt verleiht Preise für familienfreundliche Unternehmen

Nachhaltige Mobilität geht auch auf dem Land – das stellt ZEO-Carsharing in der Region Bruchsal seit nunmehr acht Jahren eindrucksvoll unter Beweis. Die grün-weißen Elektroautos können von allen Privatpersonen, Firmen und Organisationen ausgeliehen werden. Das Angebot erstreckt sich mittlerweile auf 18 Gemeinden im nördlichen Landkreis Karlsruhe und ergänzt den öffentlichen Verkehr flächendeckend von Dettenheim bis Sulzfeld. ZEO Carsharing ist ein Projekt der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal, der Stadtwerke Bruchsal sowie der Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe.

Die nun vorgelegte Jahresbilanz 2024 für ZEO Carsharing weist ein kräftiges Wachstum in allen Kennzahlen aus.

Derzeit nutzen rund 4.500 registrierte Fahrerinnen und Fahrer die weiß-grünen Elektrofahrzeuge regelmäßig für ihre täglichen Wege. Sie haben 2024 die ZEOs über 33.000 Mal gebucht und dabei eine Strecke von insgesamt rund einer Million Kilometern zurückgelegt. Das entspricht in etwa 24 Erdumrundungen bzw. drei Flügen von der Erde zum Mond und wieder zurück. Indem sie für diese Wege umweltfreundliche Elektrofahrzeuge anstatt herkömmliche Verbrennerfahrzeuge genutzt haben, haben die ZEO-Nutzerinnen und Nutzer im Jahr 2024 gemeinsam 184 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) in der Region eingespart.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet ZEO Carsharing damit einen Anstieg der Nutzerzahl um 60 %. Die Anzahl der Buchungen lag 2024 um 52 % höher als 2023, und die Fahrleistung erhöhte sich sogar um 85 %. Am häufigsten gefragt waren die ZEOs auf Kurzstrecken bis 20 Kilometer, etwa für Einkäufe oder den Weg zum Arzt.

Die Projektpartner reagieren auf die steigende Nachfrage u. a. mit einem neuen Tarif. Ab sofort stehen bei ZEO Carsharing damit zwei Tarife zur Auswahl:

  • Eco-Tarif: Dieser Tarif galt bisher schon und bietet volle Flexibilität ohne Grundgebühr. Der Kilometerpreis beginnt bei 0,27 €, der Stundenpreis bei 1,90 €.
  • Eco-plus-Tarif: Dieser Tarif ist ab sofort verfügbar und kommt Vielfahrerinnen und -fahrern zugute. Hier wird eine monatliche Grundgebühr von 9,90 € erhoben, die aber als Freistunden wieder gutgeschrieben wird, während sich Kilometer- und Stundenpreise ab einer Fahrleistung von 50 Kilometern auf 0,19 € bzw. 1,70 € reduzieren.

 

Mit seiner stetig wachsenden Flotte, einer überzeugenden Klimabilanz und attraktiven Tarifmodellen leistet ZEO Carsharing einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende in der Region und steigert die Standortattraktivität ihrer Gemeinden für Menschen und Unternehmen.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.zeo-carsharing.de

Bruchsal, 1. Juli 2024

Ein schwebender Magnetschuh, mit dem Schülerinnen und Schüler den Schulweg bequem und schnell zurücklegen können. Ein autonom fahrender Müllroboter, der die Stadt sauber hält und herumliegendes Münzgeld für wohltätige Zwecke sammelt. Ein elektrischer Kinderwagen mit Trittbrett und Steuerknüppel für Mama oder Papa. Mit diesen und weiteren Ideen beteiligten sich mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus der Region Bruchsal am NEW:MOBILITY Award 2024.

Der Wettbewerb wurde im Schuljahr 2023/2024 erstmalig durchgeführt. Organisatoren sind die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG) und der EfeuCampus Bruchsal. Die Schirmherrschaft hatte Oliver Luksic, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, übernommen. Die sieben Schülerteams, die es bis ins Finale geschafft hatten, nahmen am 28. Juni 2024 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am EfeuCampus ihre Auszeichnungen entgegen.

Der NEW:MOBILITY Award motiviert junge Talente, innovative Ideen für nachhaltige Mobilität zu entwickeln. Alle weiterführenden Schulen aus der Region Bruchsal konnten daran teilnehmen. Zahlreiche Schülerteams entwickelten in den letzten Monaten Geschäftsideen und reichten diese in Form von Videos und Plakaten ein. Dabei standen ihnen regionale Unternehmen zur Seite: Battery Direct aus Bad Schönborn, SEW-EURODRIVE, Volocopter, Stadtwerke Bruchsal und KIT. Sie gaben Impulse
aus der betrieblichen Praxis und unterstützten bei der Erstellung eines ersten Prototypen.

Rund 50 geladene Gäste erlebten die Preisverleihung im Gebäude des EfeuCampus Bruchsal live mit.

Die ersten Plätze des NEW:MOBILITY Awards 2024 belegten:

1. Platz (geteilt): Projekt „Moby Müll” – HLA Bruchsal
Projekt „Wall-E“ – HLA Bruchsal

2. Platz: Projekt „Hover Shoe“ – Pestalozzi Schule
Graben-Neudorf

3. Platz (geteilt): Projekt „Friday Eye” – HLA Bruchsal
Projekt „e-Baby“ – HLA Bruchsal

4. Platz (geteilt): Projekt „Drone-IT” – HLA Bruchsal
Projekt „H2Go“ – HLA Bruchsal

Die Preisverleihung fand im Beisein der teilnehmenden Schulen und Partnerunternehmen auf dem EfeuCampus, einem Reallabor für autonomes Fahren in der ehemaligen Dragonerkaserne Bruchsal, statt. Neben den Preisgeldern erhielten die Gewinner die Möglichkeit, ihre Projekte in einer Ausstellung auf dem EfeuCampus zu präsentieren. Begeisterung bei Jury, Schirmherr und Veranstaltern

Zwei autonom fahrende Müllroboter mit allerlei Zusatzfunktionen ergatterten den ersten Platz des NEW:MOBILITY Awards 
v.l.n.r.: Thomas Holmes und Timo Bartsch vom Partnerunternehmen Battery-Direct aus Bad Schönborn; Joline Schöne, Josephine Bulk, Jule Kruse von den 
siegreichen Teams Moby Müll und Wall-E; Andrea Höniges, Jennifer Beims und Sarah Kirsch, betreuende Lehrerinnen der Handelslehranstalt Bruchsal; 
Kurt Knoblauch vom Partnerunternehmen Karlsruher Institut für Technologie

„Die Förderung innovativer Ideen junger Menschen ist essenziell für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen. Bruchsal zeigt hier eindrucksvoll, wie durch Engagement und Kreativität zukunftsweisende Projekte entstehen können“, betonte Oliver Luksic, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, der Schirmherr des Awards ist, in seiner Videobotschaft an die Gäste. Thomas Anderer, Geschäftsführer der EfeuCampus Bruchsal GmbH, ergänzte dies in seiner Begrüßung: „Es ist inspirierend zu sehen, wie engagiert und visionär die Schülerinnen und Schüler an die Herausforderungen der Mobilität von morgen herangehen.“ Die eingereichten Projekte seien ein wichtiger Impuls zur nachhaltigen Entwicklung unserer Region. Für die Gestaltung der Zukunft sei es elementar, die junge Menschen mit einzubeziehen, ein Faktor auf den man beim Last Mile City Lab Bruchsal immer ein besonderes Augenmerk lege.

„Der NEW:MOBILITY Award zeigt sehr eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Kreativität in unseren jungen Menschen steckt“, so WFG-Geschäftsführer Stefan Huber. „Die Unterstützung der Unternehmen hat das barrierefreie Zukunftsdenken der Schülerteams mit den Erfahrungen und Anforderungen der Wirtschaft konfrontiert und zu noch besseren Ergebnissen maßgeblich beigetragen.“ Der Award ist für die WFG ein weiterer Baustein in der Initiative „Sprungbrett Ausbildung“, bei der Jugendliche bereits in der Schule mit Technologie und Unternehmen in Kontakt kommen und sich über die Karrieremöglichkeiten in der Region informieren können.

Neuauflage im nächsten Schuljahr in Vorbereitung Der NEW:MOBILITY Award wird auch im kommenden Schuljahr 2024/2025 ausgelobt. Schulen aus der Region Bruchsal können sich ab Mitte Juli 2025 bewerben und ihre innovativen Ideen einreichen. Dies bietet erneut die Chance, kreative und zukunftsweisende Projekte zu präsentieren und weiterzuentwickeln. Die ersten Schulen haben bereits ihr Interesse bekundet beim nächsten Award mit eigenen Ideen dabei zu sein.