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WFG Region Bruchsal und Barmer stärken Fachkräftesicherung mit Praxisformat im Thermarium Bad Schönborn 

Wie können Geschäftsführungen in angespannten Zeiten handlungsfähig bleiben und Mitarbeitende wirksam motivieren? Mit dieser Fragestellung setzte sich die Veranstaltung „Resilienz in der Geschäftsführung. Mitarbeitenden-Motivation in schwierigen Zeiten“ am 26. Februar 2026 im Thermarium Bad Schönborn auseinander. Hier nutzen rund 30 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus der Region das Format mit Vorträgen, Impulsen und Gruppenarbeiten. Es ging um konkrete Ansätze für die Fachkräftesicherung, den Führungsalltag und den Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung ist Teil des Themenfeldes Fachkräftesicherung der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG). Sie wurde als Baustein der Zusammenarbeit mit der Barmer umgesetzt. Ziel der Kooperation ist es, Unternehmen in der Region mit praxisnahen Themen zu unterstützen, die unmittelbar zur Bindung und Entwicklung von Mitarbeitenden beitragen. 

 

Praxisbeispiele und Tipps für resiliente Führung

Nach der Begrüßung stellte Markus Hoppe, Geschäftsführer des Thermariums Bad Schönborn, das Haus vor und berichtete über Resilienz und die Unterstützung der Mitarbeitenden während der COVID-Krise. Im zweiten Impuls sprach Steffen Ott, Regionalgeschäftsführer der Barmer, über Resilienz in der Unternehmensspitze und die Bedeutung von Stabilität und Orientierung durch Führung. Daran anschließend zeigten Daniel Wensauer-Sieber und Elke Sieber (swsp transform) praxisnah auf, welche Hebel Geschäftsführungen nutzen können, um Motivation zu stärken, Klarheit zu schaffen und Veränderungsfähigkeit systematisch zu fördern. In den Gruppenarbeiten wurden diese Ansätze vertieft und auf konkrete Situationen aus dem Führungsalltag der Teilnehmenden übertragen. 

 

Fachkräftesicherung als Aufgabe der Wirtschaftsförderung 

„Fachkräftesicherung beginnt nicht erst beim Recruiting. Sie entsteht vor allem dort, wo Unternehmen Mitarbeitende halten, entwickeln und motivieren können. Und: das gelingt nur mit klarer, resilienzfähiger Führung“, sagt Lars Grabenschröer, Prokurist der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH. Genau deshalb setze man als WFG gemeinsam mit Partnern wie der Barmer auf Formate, die nicht nur informieren, sondern die Teilnehmenden aktiv ins Arbeiten bringen. “Wir vernetzen Unternehmen, schaffen Austausch auf Augenhöhe und machen Impulse direkt anwendbar – damit die Unternehmen in der Region Bruchsal zukunftsfähig bleiben”, so Grabenschröer. 

Die WFG verfolgt die Mission, die Region an einen Tisch zu bringen. Als interkommunale Plattform vernetzt sie Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und weitere Akteure. Sie entwickelt bedarfsorientierte Angebote und initiiert Projekte, die Innovation ermöglichen und wirtschaftlichen Wandel beschleunigen. All diese Aktivitäten fördern die Vision, einer Region Bruchsal als wirtschaftlicher Zukunftsmotor dank einer innovativen Wirtschaftsförderung. 

Am 22. November 2025 öffnet die Wagbachhalle in Wiesental erneut ihre Türen für die Regionale Ausbildungsbörse – ein etabliertes Format, das sich in den vergangenen Jahren als zentrale Plattform für Berufsorientierung und Fachkräftenachwuchs in der Region Bruchsal bewährt hat.

Im Vorfeld dieses bedeutenden Ereignisses unterzeichneten Oberbürgermeister Thomas Deuschle, Stadt Waghäusel und Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH, den Kooperationsvertrag zur Fortführung dieser erfolgreichen Veranstaltung. Die erneute Zusammenarbeit unterstreicht die enge und wirkungsvolle Partnerschaft zwischen der Stadt Waghäusel und der Regionalen Wirtschaftsförderung.

 

OB Thomas Deuschle, Stadt Waghäusel und Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH, besiegeln mit ihrer Unterschrift die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zur Regionalen Ausbildungsbörse in der Wagbachhalle in Wiesental.

 

„Unsere Region lebt von starken Verbindungen zwischen Kommune, Wirtschaft und Bildungslandschaft – genau dieses Zusammenspiel schaffen und stärken wir mit der Ausbildungsbörse“, unterstreicht Oberbürgermeister Thomas Deuschle.
Auch Stefan Huber zeigt sich überzeugt: „Diese Kooperation ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam Jugendlichen Orientierung bieten und Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung aktiv unterstützen können.“

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mehr als 1.800 Besucherinnen und Besucher zählte die Messe im Jahr 2024, über 65 Unternehmen und Institutionen präsentierten sich vor Ort – die Zufriedenheit unter den Ausstellern lag bei nahezu 100 Prozent. Diese Resonanz bestätigt die Relevanz des Formats für die Region.

Auch für 2025 erwarten die Veranstalter eine volle Wagbachhalle mit einem vielfältigen Ausstellerfeld aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Pflege. Die Ausbildungsbörse bietet Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrkräften die Möglichkeit, mit Unternehmen direkt ins Gespräch zu kommen und sich praxisnah über berufliche Wege und Ausbildungsangebote zu informieren.

Die Regionale Ausbildungsbörse ist damit weit mehr als eine Messe – sie ist ein gelebtes Beispiel für kommunal-regionales Engagement, das den Fachkräften von morgen Türen öffnet und die wirtschaftliche Stärke der Region nachhaltig unterstützt.