Mit dem Startup:Kraichgau Award starten die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und der Digital Hub Region Bruchsal e.V. eine neue, strategisch angelegte Initiative zur För-derung von Startups, Gründungen und innovativen Geschäftsmodellen im Kraichgau. Ziel des Awards ist es, Gründerinnen und Gründer frühzeitig zu unterstützen, unternehmerische Ideen sichtbar zu machen und den Wirtschaftsraum Bruchsal und Kraichgau langfristig als leistungsfähigen Innovationsstandort zu positionieren.

Der Startup:Kraichgau Award ist dabei bewusst mehr als eine einmalige Auszeichnung für Startups. Er versteht sich als Baustein moderner Wirtschaftsförderung, der Gründungen und Startups mit etablierten Unternehmen, Finanzpartnern, Business Angels und regionalen Akteuren zusammenbringt. Innovation soll nicht nur ausgezeichnet, sondern nachhaltig begleitet, vernetzt und damit in regionale Wertschöpfung überführt werden.
Ablauf des Startup:Kraichgau Award
Der Award ist als mehrstufiges Verfahren konzipiert. In einer offenen Bewerbungsphase können sich Startups und Gründer:innen mit ihren Geschäftsideen online bis zum 12. Februar 2026 bewerben. Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die Ideen anhand transparenter Kriterien wie Innovationsgrad, Marktpotenzial und regionaler Wirkung.
Den Abschluss bildet die öffentliche Auszeichnung der Gewinner:innen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 16. März 2026. Verbunden ist dies mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für die beiden Gewinner-Startups, mit Sichtbarkeit, Netzwerkzugang und konkreten Unterstützungsangeboten. So erhalten die Gewinner
• 12 Monate kostenfreie Co-Working-Plätze in der Startup-Area auf dem Triwo-Gelände
• HubWerk01 Mitgliedschaft (kostenlos für ein Jahr),
• professionelles Mentoring und Beratungsdienstleistungen von Business Angels und Branchenexperten
• Zugang zum regionalen Unternehmensnetzwerk für wert-volle Geschäftskontakte
• Medienberichterstattung und PR-Unterstützung

Wen spricht der Startup:Kraichgau Award an?
Der Startup:Kraichgau Award richtet sich an Startups und junge Unternehmen in der frühen Entwicklungs- und Wachstumsphase ebenso wie an Gründer:innen mit neuen, zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Angesprochen werden sowohl technologiegetriebene Gründungen als auch innovative Dienstleistungs- und Industrie-Startups. Voraussetzung ist ein klarer Bezug zum Wirtschaftsstandort Bruchsal oder eine erkennbare Perspektive, hier wirtschaftlich wirksam zu werden.
Bewerbung und Teilnahme
Die Bewerbung für den Startup:Kraichgau Award erfolgt online über die Website www.startup-kraichgau-award.de. Dort finden Interessierte alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ab-lauf, Bewertungskriterien und Fristen. Die Bewerbung ist be-wusst niedrigschwellig gehalten, um möglichst vielen innovativen Ideen den Zugang zu ermöglichen und Hemmschwellen abzubauen.
Statements der Veranstalter
„Der Startup:Kraichgau Award ist Teil einer strategischen Weiterentwicklung der regionalen Wirtschaftsförderung“, betont Stefan Huber, Geschäftsführer, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Wir wollen Gründungen frühzeitig sichtbar machen, gezielt unterstützen und dauerhaft in regionale Netzwerke einbinden. Innovation ist ein zentraler Standortfaktor für unseren Wirtschaftsstandort – und genau hier setzen wir an.“
Auch Niklas Rauber, Geschäftsführender Vorstand des Digital Hub Region Bruchsal e.V. sieht im Award einen wichtigen Hebel für die Region: „Innovation entsteht dort, wo Menschen, Ideen und Räume zusammenkommen. Das HubWerk01 ist dafür der absolut richtige Ort, wie bereits einige Erfolgsgeschichten aus unserem Netzwerk gezeigt haben.”
Starke Partner aus Wirtschaft und Finanzwelt
Ein zentraler Baustein des Startup:Kraichgau Award ist die Einbindung regionaler Partner. Die TRIWO als Betreiber des Triwo-Parks plant, Startups künftig nicht nur Flächen, sondern auch Infrastruktur und Entwicklungsperspektiven zur Verfügung zu stellen. „Der Award ist für uns ein wichtiger Schritt, um Gründungen frühzeitig mit einem unternehmerischen Umfeld zu verknüpfen“, so Johannes Sieringer, Vorstand der TRIWO.
Als regionale Finanzpartner begleiten die Sparkasse Kraichgau und die Volksbank Kraichgau den Startup:Kraichgau Award nicht nur finanziell – sie stellen u.a. die Gewinnerpreise in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Beide regionalverwurzelten Institute sehen Gründungen und innovative Unternehmen als zentrale Treiber für die wirtschaftliche Zukunft der Region.
„Startups und junge Unternehmen bringen neue Ideen, Dynamik und Beschäftigung in die Region. Als Sparkasse Kraichgau ist es unser Anspruch, Gründerinnen und Gründer sowie den unternehmerischen Mittelstand frühzeitig zu begleiten und ihnen verlässliche Perspektiven zu bieten“, sagt Timo Richter, Abteilungsleiter Firmenkunden der Sparkasse Kraichgau.
Auch die Volksbank Kraichgau betont die Bedeutung regionaler Gründungen für nachhaltige Wertschöpfung. „Unternehmerischer Mut und Innovationskraft sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Mit unserem Engagement beim Startup:Kraichgau Award unterstützen wir gezielt Gründerinnen und Gründer dabei, aus Ideen tragfähige Unternehmen zu entwickeln“, erklärt Markus Eßlinger, Abteilungsleiter Firmenkunden, Volksbank Kraichgau.
Ein Signal für die wirtschaftliche Zukunft des Kraichgaus
Mit dem Startup:Kraichgau Award setzen Wirtschaftsförderung, Innovationsakteure und Partner ein gemeinsames Signal: für mehr Sichtbarkeit von Gründungen, für gezielte Unterstützung unternehmerischer Ideen und für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Kraichgau.
Weitere Informationen zum Startup:Kraichgau Award und zur Anmeldung zum Award entnehmen Sie der Internetseite: www.startup-kraichgau-award.de
Der Startup:Kraichgau Award wird unterstützt von Startup BW der Initiative zur Förderung von Startup-Unternehmen (Startup LÄND BW) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.
Zukunftsdiskussion: Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen
Allgemein, Aus unserer Region, VeranstaltungenKultur macht Mut! Neue Wege für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft: Zukunftsdiskussion moderiert von Adrienne Braun
Diese Zukunftsdiskussion bringt führende Stimmen aus Wirtschaft, Politik und Kultur zusammen, um zentrale Fragen zur nachhaltigen und resilienten Entwicklung unserer Region zu erörtern. Unter dem Titel „Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen“ entsteht im HubWerk01 in Bruchsal ein Raum für Austausch, Perspektivwechsel und neue Allianzen zwischen gesellschaftlichen Akteuren.
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Zukunftsdiskussion „Zukunft braucht Dialog – Fakten, Meinungen, Menschen“, die im Rahmen von „Kultur macht Mut! Neue Wege für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ stattfindet. Die KulturRegion Karlsruhe lädt hierzu in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Landesgruppe Baden-Württemberg, ins HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V. nach Bruchsal ein.
Der Veranstalter formuliert die Zielsetzung so:“Im Rahmen der Veranstaltung sollen neue Allianzen, Modelle und Lösungsansätze diskutiert werden, die eine nachhaltige, resiliente Entwicklung für Land und Region ermöglichen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Dimensionen gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren können – und was von der kommunalen und überkommunalen Politik erwartet wird.“
Hochkarätig besetztes Panel zur Zukunftsdiskussion
Das Diskussionspanel wird moderiert von Adrienne Braun. Auf dem Podium diskutieren:
Alexander Becker, Leiter des Max-Reger-Instituts Karlsruhe
Sara Dahme, Kulturvermittlerin Stuttgart
Volker Hasbargen, Präsident der IHK Karlsruhe
Martina Pfister, Dezernentin für Kultur, Bürgerservice und Kreativwirtschaft Heidelberg
Wolf E. Rahlfs, Intendant der Badischen Landesbühne
Das Panel bringt Perspektiven zusammen, die in dieser Kombination selten an einem Tisch sitzen – genau darin liegt der Mehrwert: Fakten, Meinungen und Menschen treffen aufeinander, um neue Sichtweisen zu ermöglichen und die nächsten Schritte für die Region greifbar zu machen.
Warum das für Unternehmen relevant ist
Transformation betrifft längst nicht nur einzelne Branchen oder politische Ebenen. Unternehmen stehen gleichzeitig vor Fachkräftefragen, Innovationsdruck, Standortthemen und dem Anspruch, attraktiv, resilient und handlungsfähig zu bleiben. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen – und vor allem Netzwerke, in denen unterschiedliche Akteure gemeinsam Lösungen entwickeln.
Unterstützung durch die WFG Region Bruchsal
Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal unterstützt diese Veranstaltung sehr gerne. Solche Formate passen zu unserem Auftrag: Wir bringen die Region an einen Tisch und fördern den Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren. Denn Zukunft entsteht dort, wo man nicht nebeneinander her arbeitet – sondern miteinander gestaltet.
Wir laden Sie herzlich ein: Seien Sie dabei, hören Sie zu, diskutieren Sie mit und nehmen Sie neue Impulse für Ihre Organisation und Ihr Umfeld mit.
Veranstaltungsdetails – Zukunftsdiskussion:
Wann? Montag, 23.03.2026, 18:00 Uhr
Wo? HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V., Werner-von-Siemens-Straße 2–6 / Gebäude 5137c, 76646 Bruchsal
Anmeldung: kostenfrei unter: https://eveeno.com/947123714
Handlungsfähigkeit in angespannten Zeiten bewahren!
Allgemein, VeranstaltungenWFG Region Bruchsal und Barmer stärken Fachkräftesicherung mit Praxisformat im Thermarium Bad Schönborn
Wie können Geschäftsführungen in angespannten Zeiten handlungsfähig bleiben und Mitarbeitende wirksam motivieren? Mit dieser Fragestellung setzte sich die Veranstaltung „Resilienz in der Geschäftsführung. Mitarbeitenden-Motivation in schwierigen Zeiten“ am 26. Februar 2026 im Thermarium Bad Schönborn auseinander. Hier nutzen rund 30 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus der Region das Format mit Vorträgen, Impulsen und Gruppenarbeiten. Es ging um konkrete Ansätze für die Fachkräftesicherung, den Führungsalltag und den Erfahrungsaustausch.
Die Veranstaltung ist Teil des Themenfeldes Fachkräftesicherung der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG). Sie wurde als Baustein der Zusammenarbeit mit der Barmer umgesetzt. Ziel der Kooperation ist es, Unternehmen in der Region mit praxisnahen Themen zu unterstützen, die unmittelbar zur Bindung und Entwicklung von Mitarbeitenden beitragen.
Praxisbeispiele und Tipps für resiliente Führung
Nach der Begrüßung stellte Markus Hoppe, Geschäftsführer des Thermariums Bad Schönborn, das Haus vor und berichtete über Resilienz und die Unterstützung der Mitarbeitenden während der COVID-Krise. Im zweiten Impuls sprach Steffen Ott, Regionalgeschäftsführer der Barmer, über Resilienz in der Unternehmensspitze und die Bedeutung von Stabilität und Orientierung durch Führung. Daran anschließend zeigten Daniel Wensauer-Sieber und Elke Sieber (swsp transform) praxisnah auf, welche Hebel Geschäftsführungen nutzen können, um Motivation zu stärken, Klarheit zu schaffen und Veränderungsfähigkeit systematisch zu fördern. In den Gruppenarbeiten wurden diese Ansätze vertieft und auf konkrete Situationen aus dem Führungsalltag der Teilnehmenden übertragen.
Fachkräftesicherung als Aufgabe der Wirtschaftsförderung
„Fachkräftesicherung beginnt nicht erst beim Recruiting. Sie entsteht vor allem dort, wo Unternehmen Mitarbeitende halten, entwickeln und motivieren können. Und: das gelingt nur mit klarer, resilienzfähiger Führung“, sagt Lars Grabenschröer, Prokurist der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH. Genau deshalb setze man als WFG gemeinsam mit Partnern wie der Barmer auf Formate, die nicht nur informieren, sondern die Teilnehmenden aktiv ins Arbeiten bringen. “Wir vernetzen Unternehmen, schaffen Austausch auf Augenhöhe und machen Impulse direkt anwendbar – damit die Unternehmen in der Region Bruchsal zukunftsfähig bleiben”, so Grabenschröer.
Die WFG verfolgt die Mission, die Region an einen Tisch zu bringen. Als interkommunale Plattform vernetzt sie Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und weitere Akteure. Sie entwickelt bedarfsorientierte Angebote und initiiert Projekte, die Innovation ermöglichen und wirtschaftlichen Wandel beschleunigen. All diese Aktivitäten fördern die Vision, einer Region Bruchsal als wirtschaftlicher Zukunftsmotor dank einer innovativen Wirtschaftsförderung.
Startschuss für MoPilot
AllgemeinStartschuss für MoPilot – ein Projekt, das Mobilität in ländlichen Räumen digitaler und nutzerfreundlicher machen soll.
MoPilot ist der Name des KI-gestützten Mobilitätsassistenten, der speziell für Menschen auf dem Land vernetzte und nachhaltige Mobilitätsangebote besser nutzbar machen soll. Das Projekt wurde am 22. Januar 2026 in Berlin von Martina Engelhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, als besonders vorbildlich ausgezeichnet. Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Reinhard Sczech von der Vianova eG als Projektleiter und von Christian Will von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH.
MoPilot soll künftig Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu nachhaltiger Mobilität wie Carsharing deutlich erleichtern. Über eine dialogorientierte Bedienung können Informationen zu Verfügbarkeit, Buchung, Kosten oder Unterstützung bei Problemen einfach abgefragt werden. Ziel ist es, Mobilität im ländlichen Raum verständlicher, alltagstauglicher und inklusiver zu gestalten – insbesondere auch für ältere Menschen oder Personen mit wenig digitaler Erfahrung.
Prämierung des Projekts MoPilot in Berlin. V.l.n.r.: Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat; Christian Will, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH; Reinhard Sczech, Vianova eG; Prof. Dr. Engel Arkenau, Digitalisierungsbeauftragte des BMLEH
Projektleiter Reinhard Sczech von der Vianova eG betonte, dass MoPilot gezielt dort ansetze, wo bestehende Mobilitätsangebote häufig an ihre Grenzen stoßen: bei der Nutzung. Statt komplexer Anwendungen oder unterschiedlicher Plattformen bündele der KI-Bot relevante Informationen und mache sie in natürlicher Sprache zugänglich. Damit werde nicht nur die Nutzung vereinfacht, sondern auch die Akzeptanz nachhaltiger Mobilitätsangebote insgesamt erhöht.
Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH begleitet das Projekt und stellt die Verbindung zu den privaten Nutzerinnen und Nutzern, Firmen und Kommunen in der Wirtschaftsregion Bruchsal her. Christian Will hob hervor, dass die Region mit ihren Gemeinden, engagierten lokalen Akteuren und dem bestehenden ZEO Carsharing System ein geeignetes Umfeld biete, um neue digitale Lösungen praxisnah weiterzuentwickeln und in bestehende Strukturen einzubetten.
MoPilot wird von der Vianova eG als Projektleitung verantwortet und gemeinsam mit der Reboot Mobility GmbH, der WFG Bruchsal sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg umgesetzt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Projektleitung, Technologiepartnern und regionalen Akteuren soll sicherstellen, dass der KI-Assistent konsequent am tatsächlichen Nutzen für Anwenderinnen und Anwender ausgerichtet ist.
Neue Initiative stärkt Gründungen und Innovation in der Region
Allgemein, Aus unserer RegionMit dem Startup:Kraichgau Award starten die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und der Digital Hub Region Bruchsal e.V. eine neue, strategisch angelegte Initiative zur För-derung von Startups, Gründungen und innovativen Geschäftsmodellen im Kraichgau. Ziel des Awards ist es, Gründerinnen und Gründer frühzeitig zu unterstützen, unternehmerische Ideen sichtbar zu machen und den Wirtschaftsraum Bruchsal und Kraichgau langfristig als leistungsfähigen Innovationsstandort zu positionieren.
Der Startup:Kraichgau Award ist dabei bewusst mehr als eine einmalige Auszeichnung für Startups. Er versteht sich als Baustein moderner Wirtschaftsförderung, der Gründungen und Startups mit etablierten Unternehmen, Finanzpartnern, Business Angels und regionalen Akteuren zusammenbringt. Innovation soll nicht nur ausgezeichnet, sondern nachhaltig begleitet, vernetzt und damit in regionale Wertschöpfung überführt werden.
Ablauf des Startup:Kraichgau Award
Der Award ist als mehrstufiges Verfahren konzipiert. In einer offenen Bewerbungsphase können sich Startups und Gründer:innen mit ihren Geschäftsideen online bis zum 12. Februar 2026 bewerben. Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die Ideen anhand transparenter Kriterien wie Innovationsgrad, Marktpotenzial und regionaler Wirkung.
Den Abschluss bildet die öffentliche Auszeichnung der Gewinner:innen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 16. März 2026. Verbunden ist dies mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für die beiden Gewinner-Startups, mit Sichtbarkeit, Netzwerkzugang und konkreten Unterstützungsangeboten. So erhalten die Gewinner
• 12 Monate kostenfreie Co-Working-Plätze in der Startup-Area auf dem Triwo-Gelände
• HubWerk01 Mitgliedschaft (kostenlos für ein Jahr),
• professionelles Mentoring und Beratungsdienstleistungen von Business Angels und Branchenexperten
• Zugang zum regionalen Unternehmensnetzwerk für wert-volle Geschäftskontakte
• Medienberichterstattung und PR-Unterstützung
Wen spricht der Startup:Kraichgau Award an?
Der Startup:Kraichgau Award richtet sich an Startups und junge Unternehmen in der frühen Entwicklungs- und Wachstumsphase ebenso wie an Gründer:innen mit neuen, zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Angesprochen werden sowohl technologiegetriebene Gründungen als auch innovative Dienstleistungs- und Industrie-Startups. Voraussetzung ist ein klarer Bezug zum Wirtschaftsstandort Bruchsal oder eine erkennbare Perspektive, hier wirtschaftlich wirksam zu werden.
Bewerbung und Teilnahme
Die Bewerbung für den Startup:Kraichgau Award erfolgt online über die Website www.startup-kraichgau-award.de. Dort finden Interessierte alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ab-lauf, Bewertungskriterien und Fristen. Die Bewerbung ist be-wusst niedrigschwellig gehalten, um möglichst vielen innovativen Ideen den Zugang zu ermöglichen und Hemmschwellen abzubauen.
Statements der Veranstalter
„Der Startup:Kraichgau Award ist Teil einer strategischen Weiterentwicklung der regionalen Wirtschaftsförderung“, betont Stefan Huber, Geschäftsführer, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Wir wollen Gründungen frühzeitig sichtbar machen, gezielt unterstützen und dauerhaft in regionale Netzwerke einbinden. Innovation ist ein zentraler Standortfaktor für unseren Wirtschaftsstandort – und genau hier setzen wir an.“
Auch Niklas Rauber, Geschäftsführender Vorstand des Digital Hub Region Bruchsal e.V. sieht im Award einen wichtigen Hebel für die Region: „Innovation entsteht dort, wo Menschen, Ideen und Räume zusammenkommen. Das HubWerk01 ist dafür der absolut richtige Ort, wie bereits einige Erfolgsgeschichten aus unserem Netzwerk gezeigt haben.”
Starke Partner aus Wirtschaft und Finanzwelt
Ein zentraler Baustein des Startup:Kraichgau Award ist die Einbindung regionaler Partner. Die TRIWO als Betreiber des Triwo-Parks plant, Startups künftig nicht nur Flächen, sondern auch Infrastruktur und Entwicklungsperspektiven zur Verfügung zu stellen. „Der Award ist für uns ein wichtiger Schritt, um Gründungen frühzeitig mit einem unternehmerischen Umfeld zu verknüpfen“, so Johannes Sieringer, Vorstand der TRIWO.
Als regionale Finanzpartner begleiten die Sparkasse Kraichgau und die Volksbank Kraichgau den Startup:Kraichgau Award nicht nur finanziell – sie stellen u.a. die Gewinnerpreise in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Beide regionalverwurzelten Institute sehen Gründungen und innovative Unternehmen als zentrale Treiber für die wirtschaftliche Zukunft der Region.
„Startups und junge Unternehmen bringen neue Ideen, Dynamik und Beschäftigung in die Region. Als Sparkasse Kraichgau ist es unser Anspruch, Gründerinnen und Gründer sowie den unternehmerischen Mittelstand frühzeitig zu begleiten und ihnen verlässliche Perspektiven zu bieten“, sagt Timo Richter, Abteilungsleiter Firmenkunden der Sparkasse Kraichgau.
Auch die Volksbank Kraichgau betont die Bedeutung regionaler Gründungen für nachhaltige Wertschöpfung. „Unternehmerischer Mut und Innovationskraft sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Mit unserem Engagement beim Startup:Kraichgau Award unterstützen wir gezielt Gründerinnen und Gründer dabei, aus Ideen tragfähige Unternehmen zu entwickeln“, erklärt Markus Eßlinger, Abteilungsleiter Firmenkunden, Volksbank Kraichgau.
Ein Signal für die wirtschaftliche Zukunft des Kraichgaus
Mit dem Startup:Kraichgau Award setzen Wirtschaftsförderung, Innovationsakteure und Partner ein gemeinsames Signal: für mehr Sichtbarkeit von Gründungen, für gezielte Unterstützung unternehmerischer Ideen und für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Kraichgau.
Weitere Informationen zum Startup:Kraichgau Award und zur Anmeldung zum Award entnehmen Sie der Internetseite: www.startup-kraichgau-award.de
Der Startup:Kraichgau Award wird unterstützt von Startup BW der Initiative zur Förderung von Startup-Unternehmen (Startup LÄND BW) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.
Mittelstand trifft Startup – jetzt mit neuer Förderung für gemeinsame Projekte
Allgemein, VeranstaltungenInnoPartner Kraichgau bringt mittelständische Unternehmen und Tech-Start-ups zusammen und stößt zwischen ihnen passgenaue Innovationsprojekte an. Hierfür gibt es bald eine neue, unbürokratische Förderung, die wir Unternehmen in der Region Bruchsal vorstellen:
InnoPartner-Informationsveranstaltung
„Innovationsgutschein Mittelstand trifft Startup“
am Mittwoch, 17. Dezember 2025, von 9:00 bis 10:00 Uhr
– online –
Jonas Jungbauer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg präsentiert das nagelneue Förderprogramm Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Startups“ des Landes und steht für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss daran zeigt das Team der InnoPartner auf, wie Unternehmen konkrete Projektideen generieren und geeignete Startups bzw. Unternehmen als Partner finden können.
Hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung und weiteren Informationen:
InnoPartner ist die gemeinsame Initiative der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal, der Stabstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises und der InnoWerft. Seit 2020 wurden bei mehr als 20 Events über 1.400 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Startups miteinander in Verbindung gebracht
Qualitative Gespräche prägten die Ausbildungsbörse Waghäusel 2025
Allgemein, Veranstaltungen– Knapp 1.500 Besucherinnen und Besucher informierten sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten
– Rund 400 Lehrstellen und duale Studienangebote weiterhin online verfügbar
– Hauptsponsoren GLOBUS HANDELSHOF, GLOBUS BAUMARKT, GMM PFAUDLER, SEW EURODRIVE und SULZER PUMPEN unterstützten die Veranstaltung
Bruchsal/Waghäusel, 30.11.25
Mit großem Interesse fand am Samstag, den 22. November 2025, die diesjährige Regionale Ausbildungsbörse in der Wagbachhalle Wiesental statt. Knapp 1.500 Jugendliche und Eltern aus der gesamten Region nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über Ausbildungswege, Praktika und duale Studiengänge zu informieren. Die rund 70 ausstellenden Unternehmen zeigten sich sehr zufrieden mit dem regen Austausch und den vielen intensiven und qualitativ hochwertigen Gesprächen.
Auch in diesem Jahr bot die Messe einen breiten Überblick über die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten in der Region Karlsruhe. Alle angebotenen Ausbildungs-, Studien- und Praktikumsplätze sind weiterhin online unter www.sprungbrett-ausbildung.de/ausbildungsstellen abrufbar und ermöglichen Interessierten eine gezielte Orientierung auch nach der Veranstaltung.
Großen Anklang fand erneut die Sonderfläche „Faszination Handwerk“, die praktische Einblicke in gewerblich-technische Berufsfelder bot. Schülerinnen und Schüler stellten dort unter Anleitung kleine Werkstücke her und konnten verschiedene handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren. Die Aktionsfläche wurde, wie bereits im Vorjahr, von Innungen der Region Bruchsal gestaltet.
Ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung kam auch in diesem Jahr von den Hauptsponsoren: GLOBUS, GLOBUS BAUMARKT, GMM PFAUDLER, SEW-EURODRIVE sowie SULZER PUMPEN. Sie unterstützten die Ausbildungsbörse maßgeblich und unterstrichen damit ihr starkes Engagement für die Nachwuchsförderung in der Region.
Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und die Stadt Waghäusel zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe.
Die nächste Regionale Ausbildungsmesse – Markt der Berufe findet am 18. April 2026 in Ubstadt in der Sport- und Kulturhalle statt. Die Veranstaltung wird im etablierten Format und bewährten Setting durchgeführt und bietet Schülerinnen, Schülern und Eltern erneut eine umfassende Orientierung zu Ausbildungs- und Berufsperspektiven.
Der Markt der Berufe in Ubstadt-Weiher wird im jährlichen Wechsel mit der Ausbildungsmesse in Bruchsal ausgerichtet. Entsprechend findet die nächste Bruchsaler Ausbildungsbörse turnusgemäß am 10. April 2027 statt.
KI-Lösungen für die Produktion: Innopartner Kraichgau bringen Start-ups und Mittelstand zusammen
AllgemeinWirtschaftsregion Bruchsal zeichnet familienfreundliche Unternehmen aus
Allgemein, Aus unserer Region, VeranstaltungenPreisverleihung im Rahmen der Frauenwirtschaftstage 2025 im HubWerk01 Bruchsal
Familienfreundlichkeit ist längst ein zentraler Baustein erfolgreicher Personal- und Unternehmensstrategie. Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg wurden am 17. Oktober 2025 im HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e. V. erneut Unternehmen ausgezeichnet, die in der Wirtschaftsregion Bruchsal beispielhaft zeigen, wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet werden kann. Gemeinsam ehrten die Stadt Bruchsal und die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG) 22 Unternehmen, die mit innovativen Konzepten überzeugen.
Impulse, Austausch und Wertschätzung
Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an der Preisverleihung teil. Oberbürgermeister Sven Weigt überreichte die Auszeichnungen persönlich. Im anschließenden Impulsvortrag zeigte Kirsten Frohnert, Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ (DIHK Service GmbH, Berlin), wie Unternehmen durch Familienfreundlichkeit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.
Die Veranstaltung wurde moderiert von Monika Frank, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bruchsal, und Lars Grabenschröer, Prokurist der WFG Bruchsal, der durch die Präsentation der Preisträger führte. Beim anschließenden Get-together nutzten viele Gäste die Möglichkeit zum Austausch.
Best-Practice-Unternehmen 2025
Die Gewinner wurden – abhängig von der Unternehmensgröße – in drei Kategorien ausgezeichnet:
Kategorie: Weniger als 50 Beschäftigte
Ausgezeichnet für eine besonders flexible Arbeitsorganisation, individuelle Lösungen und eine Kultur, die die Bedürfnisse von Mitarbeitenden ernst nimmt.
Kategorie: 50 bis 500 Beschäftigte
Beide Preisträger überzeugten die Jury mit einer stark ausgeprägten Vereinbarkeitskultur, verlässlichen Unterstützungsangeboten und hoher Sensibilität für familiäre Anforderungen.
Kategorie: Über 500 Beschäftigte
Beide Unternehmen zeigen, wie sich Familienfreundlichkeit strukturell verankern lässt – über betriebliche Kinderbetreuung, Pflegeangebote und flexible Arbeitszeitmodelle.
Ein Wettbewerb mit Signalwirkung für die Region
Bereits zum vierten Mal wurde der Wettbewerb „Familienfreundlich in der Wirtschaftsregion Bruchsal“ durchgeführt – getragen vom Arbeitskreis Vereinbarkeit Familie, Pflege und Beruf im Bündnis für Familie Bruchsal. Ziel ist es, Best Practices sichtbar zu machen und weitere Unternehmen zu ermutigen, das Thema aktiv anzugehen.
Familienfreundlichkeit als Standortfaktor
„Der Wettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie engagiert und kreativ Unternehmen in unserer Region das Thema Vereinbarkeit angehen. Familienfreundlichkeit ist längst ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsfaktor geworden – und Unternehmen, die hier vorangehen, sichern sich die Fachkräfte von heute und morgen. Genau deshalb ist dieser Wettbewerb so wichtig“, so *Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH. *Er schaffe Sichtbarkeit, inspiriere andere Betriebe und stärke die Attraktivität der gesamten Wirtschaftsregion. Sein besonderer Dank galt dabei der Stadt Bruchsal, die die Organisation des Wettbewerbs verantwortet und mit großem Einsatz dafür sorgt, dass diese Auszeichnung zu einem festen und bedeutenden Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung geworden sei.
KI & smarte Lösungen in der Produktion
AllgemeinRegionale Wirtschaftsförderung verabschiedet Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick als Aufsichtsratsvorsitzende – Staffelstab an Nachfolger Sven Weigt übergeben
Allgemein, Veranstaltungen